Haushalt setzt Migrationsobergrenze 2026-27 auf 185.000, lenkt aber 70 % der Visa an Bewerber im Inland
Wettrüsten bei Migration in Canberra als „Albtraum“ für Universitäten bezeichnet
Südafrikanischer Pilot nutzt Trainingsvisum (407), um philippinische Pflegekräfte in ländliche Regionen zu holen
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Bundeshaushalt 2026-27 hält Migrationsobergrenze bei 185.000 und legt Schwerpunkt auf qualifizierte Fachkräfte im Inland
Der Bundeshaushalt 2026-27 belässt das dauerhafte Migrationskontingent Australiens unverändert bei 185.000, richtet das Programm jedoch deutlich stärker auf Bewerber aus, die sich bereits im Land befinden. Über 70 Prozent der Plätze sind für Fachkräfte reserviert, unterstützt durch 85 Millionen AU-Dollar für schnellere Kompetenzbewertungen sowie neue Mittel zur Sicherstellung der Integrität bei Studentenvisa und Arbeitsurlauberverlosungen. Arbeitgeber können schnellere Wege für bestehende Mitarbeiter erwarten, während der Wettbewerb um Plätze im Ausland strenger wird.
Haushalt stellt 74 Millionen AUD bereit, um Missbrauch von Schutzvisa zu bekämpfen und Kontrollen bei Studentenvisa zu verschärfen
Finanzminister Jim Chalmers hat 74,2 Millionen AU-Dollar bereitgestellt, um den Rückstau bei Gerichtsverfahren zu beseitigen, der durch zweifelhafte Berufungen gegen Schutzvisa entstanden ist, sowie weitere 20 Millionen AU-Dollar zur Verschärfung der Überprüfung von Studentenvisa. Die Regierung erklärt, dass schnellere Gerichtsverfahren und strengere Kontrollen im Bildungssektor Migranten davon abhalten sollen, „nicht ernst gemeinte“ Asyl- und Studienanträge einzureichen, um die Integrität des australischen Migrationsprogramms zu schützen.
Regierung warnt Migranten vor unseriösen Beratern angesichts zunehmender Falschinformationen zu Schutzvisa
Stellvertretender Minister Julian Hill warnt vor nicht registrierten Agenten, die vorübergehende Bewohner zu betrügerischen Schutzvisumanträgen verleiten. Neue Gesetze stärken die Befugnisse der Aufsichtsbehörden, Berater zu suspendieren, und Migranten, die nachweislich falsche Anträge stellen, drohen Abschiebung und lebenslange Einreiseverbote. Die Maßnahmen sollen schutzbedürftige Migranten schützen und das australische Flüchtlingsbewertungssystem entlasten.
Gesundheitskostenregel gefährdet regionale Notfallschwester mit Abschiebung – Forderungen nach Reform werden laut
Die examinierte Krankenschwester Christin Das droht die Abschiebung, weil die Behinderung ihres Sohnes die in Australien festgelegte Kostenobergrenze für Gesundheitsausgaben überschreitet. Der Fall verdeutlicht, wie starre Regeln zu medizinischen Kosten die Anforderungen des Arbeitsmarktes übergehen können und hat neue Forderungen nach flexiblen Gesundheitsausnahmen für wichtige Arbeitskräfte in ländlichen Regionen ausgelöst.