
Australiens Finanzminister Jim Chalmers bestätigte im Haushalt vom 12. Mai, dass das permanente Migrationsprogramm für 2026-27 bei 185.000 Visa bleibt und damit dem Druck aus Teilen der Wirtschaft widersteht, die Obergrenze anzuheben. Stattdessen wird die Regierung die Verteilung der Plätze neu gewichten. Über 70 Prozent der Visa werden für Fachkräfte reserviert, wobei vorrangig Bewerber berücksichtigt werden, die sich bereits mit einem temporären Visum im Land aufhalten. Haushaltsunterlagen zeigen, dass nur 55.110 Plätze für Bewerber außerhalb Australiens vorgesehen sind, der Rest ist für Personen reserviert, die bereits in Australien leben und arbeiten.
Beamte argumentieren, dass die Bevorzugung von Bewerbern vor Ort die chronischen Fachkräftemängel schneller beheben wird, da Sicherheits-, Gesundheits- und Qualifikationsprüfungen im Land durchgeführt werden können, was die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten um bis zu sechs Monate verkürzt. Die Regierung investiert 85,2 Millionen AUD in beschleunigte Qualifikationsprüfungen durch Trades Recognition Australia sowie gezielte Lizenzreformen, damit Bau- und Elektrofachkräfte schneller in den Arbeitsmarkt eintreten können.
Der Haushalt sieht zudem eine umfassende Integritätsinitiative vor: Über vier Jahre werden zusätzlich 19,8 Millionen AUD für eine verstärkte Prüfung von Studentenvisa-Anträgen sowohl im Inland als auch im Ausland bereitgestellt. Das beliebte Working Holiday Maker (WHM)-Visum wird für Länder mit hoher Nachfrage auf ein Losverfahren umgestellt, um die Zahl der Visa besser zu steuern und gerechter zu verteilen.
Langfristige Reformen zeichnen sich durch einen „optimierten“ Punktetest ab, der Alter, Englischkenntnisse und anerkannte Qualifikationen stärker gewichtet. Details sollen nach Konsultationen mit Interessengruppen folgen, doch der Trend geht klar zu „jüngeren, besser ausgebildeten und höher qualifizierten“ Migranten.
Für Arbeitgeber lautet die Botschaft, sicherzustellen, dass bereits gesponserte Mitarbeiter auf dem Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung sind, bevor neue Rekrutierungen aus dem Ausland starten. Migrationsberater warnen, dass die Nachfrage nach Nominierungen für Bewerber im Inland stark ansteigen dürfte, was zu längeren Wartezeiten bei beliebten Visakategorien führt, sofern zukünftige Haushalte die Obergrenze nicht anheben. Unternehmen, die auf Backpacker-Arbeitskräfte angewiesen sind, sollten sich auf das Losverfahren einstellen und alternative Strategien zur Arbeitskräfteversorgung prüfen.
Beamte argumentieren, dass die Bevorzugung von Bewerbern vor Ort die chronischen Fachkräftemängel schneller beheben wird, da Sicherheits-, Gesundheits- und Qualifikationsprüfungen im Land durchgeführt werden können, was die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten um bis zu sechs Monate verkürzt. Die Regierung investiert 85,2 Millionen AUD in beschleunigte Qualifikationsprüfungen durch Trades Recognition Australia sowie gezielte Lizenzreformen, damit Bau- und Elektrofachkräfte schneller in den Arbeitsmarkt eintreten können.
Der Haushalt sieht zudem eine umfassende Integritätsinitiative vor: Über vier Jahre werden zusätzlich 19,8 Millionen AUD für eine verstärkte Prüfung von Studentenvisa-Anträgen sowohl im Inland als auch im Ausland bereitgestellt. Das beliebte Working Holiday Maker (WHM)-Visum wird für Länder mit hoher Nachfrage auf ein Losverfahren umgestellt, um die Zahl der Visa besser zu steuern und gerechter zu verteilen.
Langfristige Reformen zeichnen sich durch einen „optimierten“ Punktetest ab, der Alter, Englischkenntnisse und anerkannte Qualifikationen stärker gewichtet. Details sollen nach Konsultationen mit Interessengruppen folgen, doch der Trend geht klar zu „jüngeren, besser ausgebildeten und höher qualifizierten“ Migranten.
Für Arbeitgeber lautet die Botschaft, sicherzustellen, dass bereits gesponserte Mitarbeiter auf dem Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung sind, bevor neue Rekrutierungen aus dem Ausland starten. Migrationsberater warnen, dass die Nachfrage nach Nominierungen für Bewerber im Inland stark ansteigen dürfte, was zu längeren Wartezeiten bei beliebten Visakategorien führt, sofern zukünftige Haushalte die Obergrenze nicht anheben. Unternehmen, die auf Backpacker-Arbeitskräfte angewiesen sind, sollten sich auf das Losverfahren einstellen und alternative Strategien zur Arbeitskräfteversorgung prüfen.
Quelle: SBS News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Australien.Mehr von Australien
Alle anzeigen
Gesundheitskostenregel gefährdet regionale Notfallschwester mit Abschiebung – Forderungen nach Reform werden laut
Regierung warnt Migranten vor unseriösen Beratern angesichts zunehmender Falschinformationen zu Schutzvisa