
Die Außenminister der zehn demokratischen Ostseestaaten haben sich bei einem Treffen in Sopot unter der scheidenden polnischen Präsidentschaft des Rates der Ostseestaaten (CBSS) auf eine Erklärung geeinigt, die regionale Sicherheit mit einer strengeren Kontrolle grenzüberschreitender Bewegungen verknüpft. Während die Erklärung vor allem die Verurteilung von Russlands Krieg gegen die Ukraine betont, fordert sie „neue gezielte Visamaßnahmen“, um Reisen von Personen und Organisationen, die Moskaus Aggression unterstützen, einzuschränken. Diplomaten erklärten gegenüber polnischen Medien, dass die Formulierungen die Frustration über bestehende Schlupflöcher in der Schengen-Visapolitik widerspiegeln, die es russischen Eliten und Logistikakteuren ermöglichen, über Drittstaaten nach Europa einzureisen.
Die Erklärung fordert die EU und die G7 auf, ein vollständiges Verbot maritimer Dienstleistungen für russische Energieexporte zu prüfen und gegen sogenannte „Schattenflotten“-Tanker vorzugehen, die unter Scheinfahnen operieren. Zudem wird die „Instrumentalisierung von Migration“ durch Belarus scharf kritisiert, wobei der hybride Druck an den Grenzen zu Polen und Litauen als anhaltende Bedrohung bezeichnet wird. Es wird eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Geheimdienste zugesagt, um organisierte Versuche, Drittstaatsangehörige über die Grenze zu schleusen, frühzeitig zu erkennen. Außerdem wird die Unterstützung für Polens Grenzschutzprojekt „East Shield“ bekräftigt.
Aus Sicht der Mobilität sollten Unternehmen mit einer strengeren Überprüfung russischer und belarussischer Staatsangehöriger bei der Beantragung von Schengen-Visa rechnen, ebenso mit verschärften Abläufen bei der Rotation von Schiffsbesatzungen in Danzig und Gdynia sowie mit verstärkten Stichprobenkontrollen an den polnisch-litauischen und polnisch-deutschen Grenzen. Firmen, die russische Staatsbürger in Polen beschäftigen, müssen mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen und sollten die weiteren Debatten im EU-Rat bezüglich möglicher formeller Sanktionslisten aufmerksam verfolgen.
Die Erklärung fordert die EU und die G7 auf, ein vollständiges Verbot maritimer Dienstleistungen für russische Energieexporte zu prüfen und gegen sogenannte „Schattenflotten“-Tanker vorzugehen, die unter Scheinfahnen operieren. Zudem wird die „Instrumentalisierung von Migration“ durch Belarus scharf kritisiert, wobei der hybride Druck an den Grenzen zu Polen und Litauen als anhaltende Bedrohung bezeichnet wird. Es wird eine engere Zusammenarbeit im Bereich der Geheimdienste zugesagt, um organisierte Versuche, Drittstaatsangehörige über die Grenze zu schleusen, frühzeitig zu erkennen. Außerdem wird die Unterstützung für Polens Grenzschutzprojekt „East Shield“ bekräftigt.
Aus Sicht der Mobilität sollten Unternehmen mit einer strengeren Überprüfung russischer und belarussischer Staatsangehöriger bei der Beantragung von Schengen-Visa rechnen, ebenso mit verschärften Abläufen bei der Rotation von Schiffsbesatzungen in Danzig und Gdynia sowie mit verstärkten Stichprobenkontrollen an den polnisch-litauischen und polnisch-deutschen Grenzen. Firmen, die russische Staatsbürger in Polen beschäftigen, müssen mit längeren Bearbeitungszeiten rechnen und sollten die weiteren Debatten im EU-Rat bezüglich möglicher formeller Sanktionslisten aufmerksam verfolgen.