Irland schafft Berufungsrecht bei den meisten Ablehnungen von Kurzzeitvisa ab
Oberstes Gericht bestätigt Ablehnung des Arbeitsvisums für Chef de Partie und betont Beweislast
CSO: Im April steigen die Besucherzahlen aus dem Ausland um 7 Prozent – Geschäftsreisen erholen sich
Neueste Nachrichten
Verkehrsplan für Feiertage soll Irland während des festivalreichen Wochenendes in Bewegung halten
Transport for Ireland hat einen nationalen Fahrplan für das verlängerte Wochenende vom 29. Mai bis 1. Juni veröffentlicht, einschließlich der Sonntagsfahrpläne am 1. Juni, DART-Wartungsarbeiten sowie Bus- und Straßenbahnumleitungen aufgrund von Veranstaltungen. Geschäftsreisende und ankommende Mitarbeiter sollten mit längeren Fahrzeiten rechnen und werden dringend gebeten, ihre Verbindungen zum Flughafen sorgfältig zu planen.
Neuer Stempel-4-Weg bietet Inhabern von vorübergehendem Schutz langfristigen Aufenthaltsstatus
Irland hat ein Übergangsprogramm für vorübergehenden Schutz ins Leben gerufen, das berechtigten Flüchtlingen eine erneuerbare Aufenthaltsgenehmigung vom Typ Stamp 4 für zwei Jahre gewährt. Diese erlaubt uneingeschränkte Arbeitsrechte und wird auf die Staatsbürgerschaft angerechnet. Die Anträge sollen im September 2026 geöffnet werden und bieten Arbeitgebern sowie 70.000 derzeitigen Schutzberechtigten eine klare Perspektive über das Ende des EU-Temporärschutzes im März 2027 hinaus.
Irland beendet Berufungsverfahren für die meisten Ablehnungen von Kurzzeitvisa
Ab 1. Juni 2026 wird Irland das Recht auf Berufung bei den meisten Ablehnungen von Kurzaufenthaltsvisa (Typ C) abschaffen. Die einzige Möglichkeit bleibt dann die erneute Antragstellung. Die Regierung erwartet, dass die Änderung die Bearbeitung beschleunigt, da das Personal auf komplexere Langzeitfälle konzentriert wird. Unternehmen sollten jedoch sicherstellen, dass Erstbewerbungen vollständig sind, da die Entscheidungen künftig praktisch endgültig sind.
Regierung erweitert Listen der Beschäftigungserlaubnis-Berufe und kündigt Überprüfung der 50:50-Regel an
Mit sofortiger Wirkung erleichtern 32 Berufskategorien irischen Arbeitgebern den Erhalt von Beschäftigungserlaubnissen, darunter neue Berufe mit kritischen Fähigkeiten und erweiterte Berechtigungen für allgemeine Beschäftigungserlaubnisse. Die Minister kündigten zudem an, das 50:50-Verhältnis bei der Nationalität für Arbeitgeber im Gesundheits- und Sozialwesen zu lockern, was auf weitere Reformen im Vorfeld der EU-Ratspräsidentschaft Irlands hindeutet.
Minister deuten mögliche Verschärfung der irischen Staatsbürgerschaftsregeln an
Justizminister Jim O’Callaghan bestätigte am 29. Mai, dass die Regierung die vergleichsweise großzügigen Einbürgerungskriterien Irlands überprüft und Maßnahmen wie einen Englisch-Sprachtest oder längere Aufenthaltszeiten in Betracht zieht. Es wurden noch keine Entscheidungen getroffen, doch Arbeitgeber und Migranten werden dazu geraten, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und bei bereits erfüllten Voraussetzungen zeitnah Anträge zu stellen.