
Radio Free Europe/Radio Liberty berichtete am 14. Juni 2026, dass der Europäische Auswärtige Dienst (EAD) Taliban-Vertreter zu technischen Gesprächen über humanitäre Korridore und Migration nach Brüssel eingeladen hat. Das Treffen ist für den 17. Juni angesetzt, doch haben die belgischen Behörden bereits eine interbehördliche Taskforce aktiviert, um die Grenzsicherheit, Visafreiheiten für die Delegationsmitglieder sowie mögliche Proteste im Schuman-Viertel zu koordinieren.
Laut Quellen im Innenministerium reisen die Gäste mit Laissez-Passer-Dokumenten, die gemäß Artikel 3 der EU-LPD-Verordnung ausgestellt werden und die üblichen Schengen-Visapflichten umgehen. Das belgische Einwanderungsamt bestätigte, dass eine biometrische Voranmeldung im neuen Ein- und Ausreisesystem (EES) verpflichtend ist – erstmals wird dieses System damit für eine de-facto nicht anerkannte Regierung angewandt.
Diplomatische NGOs kritisieren die Einladung scharf und verweisen auf Menschenrechtsverletzungen in Afghanistan. Mehrere Interessengruppen haben Demonstrationen für den 16. und 17. Juni angekündigt. Sicherheitsexperten raten multinationalen Unternehmen mit Büros rund um die Rue de la Loi und den Place Schuman, Homeoffice oder versetzte Arbeitszeiten einzuführen, um den Auswirkungen von Crowd-Control-Maßnahmen vorzubeugen.
Für Mobilitätsmanager bedeutet dies vor allem verstärkte Kontrollen am diplomatischen Kanal des Flughafens Brüssel sowie mögliche Verkehrssperren in der Nähe der EU-Institutionen. Fluggesellschaften, die Delegationsmitglieder befördern, müssen 48 Stunden im Voraus eine Advance Passenger Information (API) Liste einreichen, wie es die im April 2026 verschärfte belgische Luftsicherheitsverordnung vorschreibt.
Laut Quellen im Innenministerium reisen die Gäste mit Laissez-Passer-Dokumenten, die gemäß Artikel 3 der EU-LPD-Verordnung ausgestellt werden und die üblichen Schengen-Visapflichten umgehen. Das belgische Einwanderungsamt bestätigte, dass eine biometrische Voranmeldung im neuen Ein- und Ausreisesystem (EES) verpflichtend ist – erstmals wird dieses System damit für eine de-facto nicht anerkannte Regierung angewandt.
Diplomatische NGOs kritisieren die Einladung scharf und verweisen auf Menschenrechtsverletzungen in Afghanistan. Mehrere Interessengruppen haben Demonstrationen für den 16. und 17. Juni angekündigt. Sicherheitsexperten raten multinationalen Unternehmen mit Büros rund um die Rue de la Loi und den Place Schuman, Homeoffice oder versetzte Arbeitszeiten einzuführen, um den Auswirkungen von Crowd-Control-Maßnahmen vorzubeugen.
Für Mobilitätsmanager bedeutet dies vor allem verstärkte Kontrollen am diplomatischen Kanal des Flughafens Brüssel sowie mögliche Verkehrssperren in der Nähe der EU-Institutionen. Fluggesellschaften, die Delegationsmitglieder befördern, müssen 48 Stunden im Voraus eine Advance Passenger Information (API) Liste einreichen, wie es die im April 2026 verschärfte belgische Luftsicherheitsverordnung vorschreibt.
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