
Die Gemeinde Douvaine, eine von mehreren im Chablais-Gebiet, hat eine umfassende Mitteilung veröffentlicht, die die während der G7-Zeit geltenden Präfekturverordnungen zusammenfasst. Wichtige Punkte sind ein Verkaufsverbot von Kraftstoff in tragbaren Behältern, nächtliche Fahrbeschränkungen für Lkw über 19 Tonnen, die Einstellung der Bahnverbindung Évian-Thonon, die Schließung zahlreicher Parkplätze am Seeufer sowie ein Drohnenflugverbot in einem Umkreis von 15 Kilometern. Auf dem Genfersee selbst werden Sperrzonen durch die maritime Gendarmerie durchgesetzt, Freizeitschiffe werden auf Lugrin oder Thonon umgeleitet. Die Schwimmbereiche direkt gegenüber dem Hôtel Royal sind gesperrt, was sich auf Hotel-Gruppen und im französischen Uferbereich lebende Expat-Familien auswirkt. Die Mitteilung empfiehlt Anwohnern und Grenzgängern, Vorräte anzulegen, auf Homeoffice umzusteigen und mit Verkehrsbehinderungen von über zwei Stunden zu Spitzenzeiten zu rechnen. Transportunternehmen, die Ausnahmen beantragen möchten, müssen 48 Stunden im Voraus eine E-Mail mit Kennzeichen an pref-g7-pci@haute-savoie.gouv.fr senden. Obwohl die Mitteilung lokal ist, gelten die Maßnahmen aufgrund departementsweiter Verordnungen auch für Firmen-Shuttles und Umzugswagen multinationaler Unternehmen im Annecy-Genf-Korridor. Arbeitgeber, die diese Woche Praktikanten oder neue Mitarbeiter empfangen, sollten ihre Einführungspläne entsprechend anpassen. Nach dem 17. Juni werden die Einschränkungen gelockert, doch die Präfektur warnt, dass das Verkaufsverbot für Kraftstoff bei logistischen Engpässen durch Protestaktionen wieder eingeführt werden könnte.
Quelle: Illiwap / Mairie de Douvaine
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