Stand der Union 2026: Von der Leyen fordert geeinte EU-Position zu Grenzen, Migration und Schengen-Freiheiten
Frankreich genehmigt überarbeitetes Steuerabkommen mit Indien und erleichtert Kosten für Auslandseinsätze von Expatriates
Senat überarbeitet Einwanderungsgesetz, während Frankreich die Umsetzung des EU-Migrations- und Asylpakts vorbereitet
Neueste Nachrichten
Paris eröffnet IFTM 2026 Fachmesse mit Fokus auf nachhaltige Mobilität und Usbekistan
Die IFTM Top Resa Reisemesse eröffnete am 15. September in Paris und versammelte 32.000 Fachleute aus der globalen Mobilitäts- und Tourismusbranche. Zu den Highlights zählen Frankreichs neue Förderprogramme für klimafreundliches Reisen, eine Präsentation innovativer Visa-Technologien sowie der erstmalige Auftritt Usbekistans als Gastland, das schnellen Zugang zu E-Visa bewirbt. Unternehmen erhielten wertvolle Einblicke in zukünftige Bahnverbindungen und digitale Visa-Tools, die Geschäftsreiseprogramme in Frankreich grundlegend verändern könnten.
Französischer Abgeordneter hinterfragt mögliche EU-weite Visasperre für georgische Staatsbürger
Eine am 15. September eingereichte parlamentarische Anfrage erkundigt sich, ob Frankreich die Ausweitung der derzeit begrenzten Visumsaussetzung der EU für Georgien auf alle Bürger unterstützen wird – ein Schritt, der die Arbeitsgenehmigungsverfahren für georgische Fachkräfte in Frankreich erheblich beeinträchtigen könnte. Die schriftliche Antwort der Regierung steht noch aus.
SNCF führt ab 15. September verpflichtende E-Rechnungen für Geschäftsreisende ein
Ab sofort erfordern alle Buchungen der SNCF in der Business-Klasse einen Firmen-Code, der automatisch elektronische Rechnungen gemäß den französischen Mehrwertsteuervorschriften auslöst. Die Mobilitätsteams profitieren von schnelleren Erstattungszyklen, müssen jedoch sicherstellen, dass für alle Einheiten FCE-Codes erstellt und gepflegt werden.
Thailand verkürzt ab heute den visafreien Aufenthalt für französische Staatsbürger auf 30 Tage
Ab dem 15. September 2026 dürfen französische Besucher Thailand nur noch 30 Tage visafrei bleiben statt bisher 60. Unternehmen müssen Reise- und Einsatzzeiten anpassen, für längere Aufenthalte Visa beantragen und sicherstellen, dass Mitarbeiter keine häufigen „Visa-Fluchten“ über Landgrenzen unternehmen.
Rekordverdächtige 80 Milliarden Euro Einnahmen aus Incoming-Tourismus: Frankreich begrüßt mehr Besucher als je zuvor
Frankreich rechnet 2026 mit einem Rekordumsatz von 80 Milliarden Euro durch ausländische Touristen, ein Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorjahr, obwohl die Inlandsreisen zurückgehen. Die auf der IFTM-Messe vorgestellten Zahlen unterstreichen die Widerstandsfähigkeit der Nachfrage aus dem Ausland und weisen auf eine begrenzte Kapazität sowie höhere Kosten für Geschäftsreisende hin.
Rekord bei eingehendem Tourismus und IFTM Top Resa Auftakt markieren die Erholung des französischen Reisemarkts
Auf der IFTM Top Resa Messe in Paris verzeichnete Frankreich einen Anstieg der ausländischen Besucherankünfte um 5,4 % sowie vielversprechende Winterbuchungen, obwohl die französischen Einwohner weniger reisen. Die Zahlen bestätigen die Widerstandsfähigkeit Frankreichs als Europas Top-Reiseziel und deuten auf bessere Bedingungen für Firmenveranstaltungen und Incentive-Planer hin. Die Regierung betonte, dass die weiterhin bestehenden internen Schengen-Grenzkontrollen die Ankünfte an den Flughäfen nicht beeinträchtigen werden, riet Unternehmen jedoch, sich auf die bevorstehenden EES-Kontrollen vorzubereiten.
Rekordzahl ausländischer Besucher erreicht neuen Höchststand, während der Inlandstourismus in Frankreich nachlässt
Tourismusminister Serge Papin meldete Rekordzahlen bei internationalen Ankünften und prognostizierte Einnahmen von 80 Milliarden Euro für 2026, obwohl der Inlandstourismus in Frankreich im Sommer um 4-5 % zurückging. Die gespaltene Marktsituation wird das Unterkunftsangebot in wichtigen Regionen verknappen und könnte für Arbeitgeber, die auf ausländische Saisonkräfte angewiesen sind, zu Engpässen bei der Visabearbeitung führen.
Eurostar kündigt einwöchige Verzögerungen wegen Bauarbeiten im französischen Netz an; empfiehlt zusätzliche Pufferzeit
Eurostar warnt vor verzögerungsbedingten Bauarbeiten auf französischen Strecken bis zum 20. September und empfiehlt Reisenden, frühzeitig anzureisen, da die Grenzkontrollen verschärft werden. Geschäftsreisende auf stark frequentierten Strecken zwischen Paris, London und Brüssel sollten Pufferzeiten einplanen, flexible Tickets buchen und tägliche Hinweise aufmerksam verfolgen, um Störungen zu vermeiden.