
Dhaka reichte am späten 15. Juni eine offizielle Protestnote bei Neu-Delhi ein, nachdem Zahed Ur Rahman, Informationsberater des bangladeschischen Premierministers Tarique Rahman, von Einwanderungsbeamten am Indira-Gandhi-Flughafen fast drei Stunden lang festgehalten wurde. Laut dem Außenministerium Bangladeschs wurde der Berater ausführlich befragt, bevor er seine offizielle Reise abbrach und nach Dhaka zurückflog. Der stellvertretende Hochkommissar Bangladeschs in Delhi wurde einbestellt, während das indische Außenministerium erklärte, die Fakten würden derzeit geprüft. Indische Beamte deuteten privat an, dass Rahmans persönlicher (grüner) Pass, nicht jedoch ein diplomatischer Pass, die zusätzliche Kontrolle auslöste, da sein Name auf einer Warnliste stand. Der Vorfall ereignet sich in einer sensiblen Phase: Die bilateralen Beziehungen haben sich seit den Wahlen in Bangladesch Anfang des Jahres verbessert, doch das Grenzmanagement bleibt angespannt, da Dhaka Zwangs-Rückweisungen von undokumentierten Migranten entlang der durchlässigen Grenze beklagt. Letzte Woche vereinbarten die Grenzsicherheitschefs beider Seiten, die Informationsweitergabe zu Menschenhandel und illegalen Grenzübertritten zu intensivieren. Für Geschäftsreisende und Expats, die zwischen den Nachbarländern pendeln, ist der Vorfall eine Mahnung, dass Einwanderungsbehörden die Dokumentationsvorschriften strikt durchsetzen. Mobility-Manager sollten sicherstellen, dass VIP-Reisende den richtigen Pass besitzen und die Passagierdaten vor Abflug freigegeben sind. Unternehmen mit grenzüberschreitenden Logistikaktivitäten sollten in den kommenden Tagen auf mögliche verschärfte Formalitäten an Landgrenzen achten.
Quelle: Khaleej Times (via Reuters)
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