
Eine Pressemitteilung des US-Staatsanwaltsbüros für den Bezirk Arizona vom 18. Juni enthüllte, dass Bundesstaatsanwälte zwischen dem 6. und 12. Juni 323 Personen wegen einwanderungsbezogener Straftaten angeklagt haben. Die Anklagen umfassen 151 Fälle illegaler Wiedereinreise, 144 Fälle von illegaler Einreise als Ordnungswidrigkeit sowie 28 Angeklagte, die im Rahmen der Operation „Take Back America“ des Menschenhandels beschuldigt werden. Zu den bemerkenswerten Festnahmen zählen Carlos Lorenzo-Oliveras, der angeblich die Grenzpolizei bei einer Hochgeschwindigkeitsverfolgung in Gefahr brachte, bei der vier Migranten gefährdet wurden, sowie Steven Garcia, dem vorgeworfen wird, 13 Personen aus Mexiko, Vietnam und Nicaragua in einem Motelzimmer in Tucson bei 100 Grad Hitze ohne Nahrung und Wasser eingesperrt zu haben. Für Sicherheitsteams in Unternehmen verdeutlicht der Anstieg die Strategie der Regierung, Grenzbezirke mit Strafverfolgungen zu überfluten, um illegale Grenzübertritte abzuschrecken. Ausländische Staatsangehörige, die auf beschäftigungsbasierte Visa warten und unplanmäßige Einreisen vornehmen, riskieren eine Strafakte, die eine zukünftige Statusänderung dauerhaft ausschließt. Arbeitgeber sollten ihre Beratung zu legalen Reisemöglichkeiten intensivieren und darauf hinweisen, dass Fehltritte eine lebenslange Unzulässigkeit nach sich ziehen können. Die wöchentliche Übersicht zeigt zudem eine anhaltende Nachfrage nach Dolmetscherdiensten, Haftplätzen und Pflichtverteidigern in den Bundesgerichten Arizonas – Faktoren, die Verfahren für legitime Einwanderungsanträge von Unternehmen verlangsamen können, wenn die Ressourcen knapp sind.
Quelle: U.S. Department of Justice