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Pilotprojekt für frankophone Minderheitengemeinschaften wird bis August 2027 verlängert

Juli 9, 2026
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Pilotprojekt für frankophone Minderheitengemeinschaften wird bis August 2027 verlängert
Einwanderungsministerin Lena Metlege Diab bestätigte in Winnipeg, dass das Pilotprogramm für Studierende aus frankophonen Minderheitengemeinschaften (FMCSP) um ein weiteres Jahr verlängert wird. Das neue Enddatum ist nun der 25. August 2027 oder bis zur Erreichung einer neuen Obergrenze. Die Verlängerung, die am 6. Juli angekündigt und am 8. Juli 2026 veröffentlicht wurde, gibt französischsprachigen internationalen Studierenden außerhalb von Quebec mehr Zeit, den beschleunigten Weg zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung zu nutzen.

Das FMCSP ermöglicht es berechtigten Studierenden, unmittelbar nach dem Abschluss eines mindestens zweijährigen französischsprachigen Studienprogramms einen Antrag auf dauerhaften Aufenthalt zu stellen – ohne zuvor eine Arbeitserlaubnis nach dem Studium (Post-Graduation Work Permit) zu benötigen oder kanadische Berufserfahrung sammeln zu müssen. Die Sprachanforderungen sind ebenfalls niedriger – NCLC 5 statt NCLC 7, wie es bei vielen Express-Entry-Programmen für französischsprachige Bewerber üblich ist – was das Programm besonders attraktiv für frankophone Talente aus Afrika, Europa und der Karibik macht.

Pilotprojekt für frankophone Minderheitengemeinschaften wird bis August 2027 verlängert


Ursprünglich war das Programm auf 2.970 Studiengenehmigungsanträge begrenzt, von denen seit 2023 etwa 70 % ausgeschöpft wurden, mit hoher Nachfrage in New Brunswick, Manitoba und den nördlichen Gemeinden Ontarios. Die Verlängerung unterstützt Ottawas Ziel, den Anteil französischsprachiger Einwanderer außerhalb von Quebec bis 2029 auf 12 % zu erhöhen und gleichzeitig kleineren Städten bei der Bewältigung von Arbeitskräftemangel zu helfen.

Für Arbeitgeber bietet das FMCSP die Möglichkeit, zweisprachige Absolventen frühzeitig zu gewinnen, bevor diese andere Wege einschlagen. Unternehmen sollten Partnerschaften mit anerkannten Bildungseinrichtungen eingehen, um Praktikumsplätze zu fördern, die direkt nach dem Abschluss zu einer dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung führen können und so die Rekrutierungszeiten verkürzen.

Zukünftige Studierende müssen bei der Antragstellung außerhalb Kanadas leben, eine Zulassungsbescheinigung einer teilnehmenden Institution vorweisen und ausreichende finanzielle Mittel nachweisen. Das IRCC hat noch nicht bekannt gegeben, ob die ursprüngliche Obergrenze von 2.970 Anträgen zurückgesetzt oder erhöht wird, daher wird eine frühzeitige Antragstellung empfohlen.
Quelle: ImmigToronto

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