
Zypern hat 95 Personen – darunter 80 syrische Staatsangehörige – die Asyl- oder Aufenthaltsgenehmigung entzogen, weil sie in kriminelle Aktivitäten verwickelt waren, erklärte der stellvertretende Migrationsminister Nicholas Ioannides am 14. Juli gegenüber Journalisten. Diese beispiellose Maßnahme ist Teil einer umfassenderen Regierungsstrategie, um Missbrauch des Asylsystems zu verhindern und die Rückführung von Personen ohne rechtlichen Aufenthaltsanspruch zu beschleunigen. Die Betroffenen werden bis zu ihrer Abschiebung in Abschiebehaft genommen.
Separat wurden die Aufenthaltserlaubnisse einer Gruppe indischer Staatsangehöriger, die an den Unruhen im Mai in Limassol beteiligt waren, widerrufen. Ioannides betonte, dass die Maßnahmen eine klare Botschaft senden: „Internationaler Schutz ist kein Freibrief für Gesetzlosigkeit.“
Gleichzeitig hat das Ministerium sein von der EU gefördertes Programm zur unterstützten freiwilligen Rückkehr für syrische Familien ausgeweitet. Im überarbeiteten Programm darf ein Erwachsener mit einer zweijährigen Arbeitserlaubnis in Zypern bleiben, während Ehepartner und Kinder mit bis zu 2.000 Euro pro Person Anreize erhalten, nach Syrien zurückzukehren.
Behörden gaben bekannt, dass seit dem politischen Übergang in Damaskus im Dezember 2024 bereits rund 5.000 Syrer in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Für Arbeitgeber könnte die neue Politik den lokalen Arbeitsmarkt in der Gastronomie und Landwirtschaft, die stark auf syrische Permit-Inhaber angewiesen sind, verknappen. Rechtsexperten raten Unternehmen, die Dokumente ihrer Mitarbeiter umgehend zu überprüfen, um Strafen zu vermeiden.
Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Entscheidung scharf und warnen vor möglichen Verstößen gegen das Non-Refoulement-Prinzip, falls Abschiebungen in instabile Regionen ohne individuelle Risikoabwägung erfolgen. Das Ministerium versichert jedoch, dass jeder Fall anhand aktueller EU-Länderinformationen zur Nachkriegssituation in Syrien geprüft wird.
Separat wurden die Aufenthaltserlaubnisse einer Gruppe indischer Staatsangehöriger, die an den Unruhen im Mai in Limassol beteiligt waren, widerrufen. Ioannides betonte, dass die Maßnahmen eine klare Botschaft senden: „Internationaler Schutz ist kein Freibrief für Gesetzlosigkeit.“
Gleichzeitig hat das Ministerium sein von der EU gefördertes Programm zur unterstützten freiwilligen Rückkehr für syrische Familien ausgeweitet. Im überarbeiteten Programm darf ein Erwachsener mit einer zweijährigen Arbeitserlaubnis in Zypern bleiben, während Ehepartner und Kinder mit bis zu 2.000 Euro pro Person Anreize erhalten, nach Syrien zurückzukehren.
Behörden gaben bekannt, dass seit dem politischen Übergang in Damaskus im Dezember 2024 bereits rund 5.000 Syrer in ihre Heimat zurückgekehrt sind. Für Arbeitgeber könnte die neue Politik den lokalen Arbeitsmarkt in der Gastronomie und Landwirtschaft, die stark auf syrische Permit-Inhaber angewiesen sind, verknappen. Rechtsexperten raten Unternehmen, die Dokumente ihrer Mitarbeiter umgehend zu überprüfen, um Strafen zu vermeiden.
Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Entscheidung scharf und warnen vor möglichen Verstößen gegen das Non-Refoulement-Prinzip, falls Abschiebungen in instabile Regionen ohne individuelle Risikoabwägung erfolgen. Das Ministerium versichert jedoch, dass jeder Fall anhand aktueller EU-Länderinformationen zur Nachkriegssituation in Syrien geprüft wird.
Quelle: Cyprus Mail