
In einer Mitteilung, die kurz nach Mitternacht am 15. Juli veröffentlicht wurde, bestätigte das polnische Innen- und Verwaltungsministerium (MSWiA), dass die vorübergehenden Kontrollen an der slowakischen Landgrenze weiterhin bestehen bleiben. Die Verlängerung basiert auf Risikoanalysen, die kontinuierliche Versuche von Migranten über die Westbalkan-Route zeigen, Polen auf dem Weg nach Deutschland und Skandinavien zu durchqueren. Nach den Schengen-Regeln muss Polen alle 20 Tage die Notwendigkeit der Kontrollen überprüfen, doch Behörden begründeten die erneute Verlängerung mit Indikatoren wie gefälschten Reisedokumenten, Missbrauch von Asylverfahren und Schleusernetzwerken mit Sitz in Wien.
Statistiken der Grenzpolizei verzeichnen im letzten Kontrollzeitraum 5.837 kontrollierte Personen und 2.262 Fahrzeuge sowie 127 Einreiseverweigerungen. Für Mobilitätsmanager ergeben sich nur begrenzte, aber spürbare Auswirkungen: Nur neun ausgewiesene Straßenübergänge und drei Bahnstrecken sind rund um die Uhr geöffnet, während kleinere lokale Übergänge geschlossen bleiben. Bus- und Reisebusunternehmen müssen Passagierlisten im Voraus vorlegen, und Geschäftsreisende mit Mietwagen sollten an den Grenzübergängen Chyżne und Korbielów mit Wartezeiten von bis zu 40 Minuten zu Stoßzeiten rechnen.
Das MSWiA deutete an, die Maßnahme früher aufzuheben, falls EU-Verhandlungen zur Verstärkung der slowakisch-ungarischen Außengrenze konkrete Ergebnisse bringen. Bis dahin sollten Unternehmen mehr Reisezeit einplanen und ihre Mitarbeiter daran erinnern, auch bei inner-schengenischen Reisen Ausweisdokumente mitzuführen.
Statistiken der Grenzpolizei verzeichnen im letzten Kontrollzeitraum 5.837 kontrollierte Personen und 2.262 Fahrzeuge sowie 127 Einreiseverweigerungen. Für Mobilitätsmanager ergeben sich nur begrenzte, aber spürbare Auswirkungen: Nur neun ausgewiesene Straßenübergänge und drei Bahnstrecken sind rund um die Uhr geöffnet, während kleinere lokale Übergänge geschlossen bleiben. Bus- und Reisebusunternehmen müssen Passagierlisten im Voraus vorlegen, und Geschäftsreisende mit Mietwagen sollten an den Grenzübergängen Chyżne und Korbielów mit Wartezeiten von bis zu 40 Minuten zu Stoßzeiten rechnen.
Das MSWiA deutete an, die Maßnahme früher aufzuheben, falls EU-Verhandlungen zur Verstärkung der slowakisch-ungarischen Außengrenze konkrete Ergebnisse bringen. Bis dahin sollten Unternehmen mehr Reisezeit einplanen und ihre Mitarbeiter daran erinnern, auch bei inner-schengenischen Reisen Ausweisdokumente mitzuführen.
Quelle: Rzeczpospolita