
In einer am 18. Juli vorgestellten Doppelreform bestätigte das Innenministerium, dass alle neuen Overseas Citizen of India-Karten ab dem 8. Juli nur noch im digitalen „e-OCI“-Format ausgestellt werden. Inhaber der bisherigen physischen Ausweise können ab sofort eine sichere PDF-Version über das OCI Services Portal oder die „Indian Visa Su Swagatam“-App herunterladen. Dieselbe Anweisung, die an Flughäfen und Grenzkontrollstellen verteilt wurde, nimmt e-OCI-Inhaber in das Fast Track Immigration – Trusted Traveller Programme (FTI-TTP) auf. Dadurch können vorregistrierte Karteninhaber die Einreise über automatisierte e-Gates an 13 großen Flughäfen passieren. Laut Behörden dauert der e-Gate-Prozess nur 30 Sekunden statt der bisherigen 2–3 Minuten an einem Schalter mit Personal. Die Digitalisierung macht den Austausch der physischen OCI-Bücher bei Passverlängerungen überflüssig und spart so Kosten für Reisende und das Einwanderungsamt. Reisende können die QR-codierte Karte in digitalen Wallet-Apps speichern und bei Bedarf auch offline vorzeigen. Für Unternehmen bedeutet die digitale Karte weniger Risiko beim Versand von Dokumenten für entsandte Mitarbeiter, während die Anbindung an die e-Gates verlässliche Anschlusszeiten bei engen Inlands- und Auslandsverbindungen ermöglicht. Mobilitätsteams sollten ihre Reise-Checklisten aktualisieren, damit Mitarbeiter sich vor der nächsten Reise für das FTI-TTP anmelden. Branchenverbände begrüßten die Neuerung, forderten jedoch Klarheit darüber, ob Minderjährige unter sieben Jahren – die derzeit vom FTI-TTP ausgeschlossen sind – das neue e-OCI-Dokument für manuelle „Priority“-Schlangen nutzen dürfen.
Quelle: The Financial Express