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Das brasilianische Außenministerium rät Bürgern, Reisen in Krisenregionen des Nahen Ostens zu verschieben

Juli 23, 2026
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Das brasilianische Außenministerium rät Bürgern, Reisen in Krisenregionen des Nahen Ostens zu verschieben
Das brasilianische Außenministerium (Itamaraty) veröffentlichte in den frühen Morgenstunden des 22. Juli 2026 eine aktualisierte konsularische Reisewarnung. Brasilianer werden dringend aufgefordert, alle Reisen in den Iran, nach Israel, Südlibanon, Gaza und Jemen zu vermeiden sowie nicht notwendige Reisen in zehn weitere Länder der Region – darunter Jordanien, Katar, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Bahrain und Saudi-Arabien – zu verschieben. Die neue Warnung ersetzt eine erst sechs Tage zuvor herausgegebene Mitteilung und spiegelt die rapide Verschlechterung der regionalen Sicherheitslage wider, ausgelöst durch eine Welle iranischer Drohnen- und Raketenangriffe auf US-amerikanische und verbündete Ziele sowie die darauf folgenden US-Luftoperationen.

Das Ministerium betont, dass der Transit über wichtige Golf-Drehkreuze zwar technisch möglich bleibt, Reisende jedoch mit plötzlichen Flugstreichungen, umfangreichen Sicherheitskontrollen und möglichen Versicherungsausschlüssen rechnen müssen. Itamaraty empfiehlt brasilianischen Staatsangehörigen, die sich bereits in den betroffenen Ländern aufhalten, ihre Anwesenheit bei der nächstgelegenen brasilianischen Botschaft zu registrieren, lokale Medien aufmerksam zu verfolgen und von Fotografien oder Kommentaren zu militärischen Aktivitäten abzusehen – da solche Handlungen nach örtlichem Sicherheitsrecht zu Festnahmen führen können.

Das brasilianische Außenministerium rät Bürgern, Reisen in Krisenregionen des Nahen Ostens zu verschieben


Reisende sollten darauf achten, dass ihre Reisepässe mindestens sechs Monate gültig sind und sich bei Flugstreichungen direkt an die Fluggesellschaften wenden. Für Verantwortliche in der Unternehmensmobilität hat die Warnung unmittelbare Folgen: Sorgfaltspflichten müssen überprüft, nicht dringende Einsätze ausgesetzt und Krisenmanagementpläne an die neue Liste der Risikogebiete angepasst werden. Unternehmen mit Mitarbeitern, die über Golf-Logistikhubs rotieren, sollten alternative Routen und medizinische Evakuierungsoptionen sicherstellen.

Brasilianische Reiseversicherer orientieren sich in der Regel an der staatlichen Risikobewertung; Policen, die nach der Warnung abgeschlossen werden, können nun Deckungsausschlüsse für die genannten Länder enthalten, was die Kosten für unvermeidbare Reisen erhöht. Auch Expat-Familien, die während der Juli-Schulferien regionale Flughäfen passieren, müssen mit verstärkten Kontrollen und möglichen Änderungen im Reiseplan rechnen.
Quelle: O Dia

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