
Das Innenministerium hat stillschweigend seine Website aktualisiert und die Finanzierung von 25 zusätzlichen Community Hubs bestätigt, wodurch das nationale Netzwerk von 100 auf 125 Standorte erweitert wird. Die Ankündigung, die am 22. Juli 2026 veröffentlicht wurde, erweitert das Nationale Community Hubs Programm erstmals auf Tasmanien und das Northern Territory und erhöht die Abdeckung in der regionalen Region von Queensland. Community Hubs sind schulbasierte Zentren, die neu angekommenen Migranten – insbesondere Frauen und jungen Familien – Zugang zu Englischkursen, Beschäftigungsmöglichkeiten und lokalen Unterstützungsdiensten bieten. Sie sind zu einem wichtigen Pfeiler der australischen Sozialdienste geworden, da die jährlichen dauerhaften Migrationskontingente auf 195.000 Plätze ansteigen und die humanitären Ankünfte jährlich über 20.000 liegen. Für Arbeitgeber, die Mitarbeiter nach Australien versetzen, bedeutet die erweiterte Präsenz einen besseren Zugang zu Integrationsunterstützung außerhalb der traditionellen Metropolregionen. Personalabteilungen werden ermutigt, die Standorte der Hubs in Pre-Departure-Briefings einzubeziehen, damit Ehepartner früher Sprach- und soziale Netzwerke nutzen können, was die Bindung während des Einsatzes verbessert. Die zusätzlichen Hubs werden durch das 42-Millionen-Dollar-Paket für multikulturelle Angelegenheiten im Haushalt 2026 finanziert und von der gemeinnützigen Organisation Community Hubs Australia umgesetzt. Eine neue digitale Vermittlungsplattform ermöglicht es Migrationsagenten und Anbietern globaler Mobilität, Klienten vor der Ankunft zu Orientierungssitzungen anzumelden. Das Innenministerium kündigt an, bis September eine vollständige Liste der neuen Standorte – voraussichtlich darunter Darwin, Launceston und Townsville – zu veröffentlichen. Gleichzeitig erhalten bestehende Hubs zusätzliche Mittel, um Pilotprojekte für Kinderbetreuungsangebote und Mentoring im Bereich Beschäftigung für beruflich qualifizierte Migranten, die auf die Anerkennung ihrer Qualifikationen warten, zu starten.
Quelle: Department of Home Affairs