
Das Live-Register der Europäischen Kommission zu Schengen-Meldungen zeigt, dass Frankreich die Kontrollen an den Binnengrenzen vom 1. Mai bis zum 31. Oktober 2026 verlängert hat. Als Begründung wird ausdrücklich der G7-Gipfel vom 15. bis 17. Juni in Évian genannt. Die Kontrollen betreffen alle Land-, Luft- und Seegrenzen zu den Nachbarstaaten – einschließlich Spanien – während des erweiterten Sicherheitszeitraums rund um den Gipfel. Obwohl der Gipfel bereits im letzten Monat beendet wurde, behalten die französischen Behörden bis Ende Oktober das Recht, Ausweiskontrollen bei Reisenden aus Katalonien und dem Baskenland durchzuführen. Fluggesellschaften und Busunternehmen müssen daher weiterhin Reisedokumente bei inner-schengenischen Verbindungen überprüfen, und Reisende sollten auch bei kurzen Grenzübertritten Reisepässe oder Personalausweise mitführen. Spanische Geschäftsreisemanager berichten bisher von minimalen Beeinträchtigungen – die meisten Kontrollen erfolgen stichprobenartig – raten jedoch international tätigen Mitarbeitern, an den Bahnübergängen Perpignan und Irún mehr Zeit einzuplanen, da die Police aux Frontières dort verstärkt Kontrollen bei Frühzügen durchführt. Die Meldung erinnert Unternehmen zudem daran, dass Grenzbeamte Nachweise zu Entsendungen und A1-Formulare verlangen können. Mobilitätsteams sollten sicherstellen, dass Techniker, die Mietwagen nach Frankreich fahren, gedruckte Kopien mitführen, da digitale Versionen bei schlechter Netzabdeckung nicht immer akzeptiert werden. Obwohl die Maßnahme auf französische Sicherheitsbedenken zurückgeht, verdeutlicht sie einen allgemeinen Trend zu längeren Schengen-Aussetzungen. Arbeitgeber, die häufige Shuttle-Verbindungen zwischen Spanien und den Nachbarländern betreiben, sollten das Portal der Kommission auf weitere Verlängerungen im Blick behalten.
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