
Ein Beitrag in der Khaleej Times erklärt, wie das neu eingeführte einjährige Mehrfacheinreise-Umrah-Visum Saudi-Arabiens neben den bestehenden Touristen- und Einreise-Umrah-Visa funktioniert und muslimischen Bewohnern der VAE mehr Flexibilität bietet, die Pilgerfahrt mehrmals im Jahr durchzuführen. Lokale Reiseberater erläutern die Kosten, Bearbeitungszeiten und erlaubten Aufenthaltsdauern der einzelnen Optionen. Das neue Visum, das etwa 600–650 AED kostet, erlaubt einen kumulierten Aufenthalt von bis zu 90 Tagen innerhalb von 12 Monaten und wird in rund zwei Werktagen bearbeitet – deutlich schneller als vergleichbare Touristenvisa. Agenten betonen, dass Pilger unabhängig von der Visakategorie weiterhin auf der saudischen Nusuk-Plattform registriert sein und ihre Reisedaten vor Abreise hochladen müssen. Für Arbeitgeber in den VAE, deren Mitarbeiter häufig in das Königreich reisen, könnte das Visum den Verwaltungsaufwand durch Wegfall wiederholter Anträge reduzieren. HR-Teams sollten jedoch daran erinnern, dass das Visum religionsspezifisch ist und nicht für nicht-Umrah-bezogene Geschäftsreisen genutzt werden darf; hierfür sind weiterhin separate Geschäftsvisa erforderlich. Mobilitätsmanager sollten zudem beachten, dass die VAE keine Wiedereinreisebeschränkungen für Bewohner bei Reisen nach Saudi-Arabien auferlegen, längere Aufenthalte jedoch die Sechs-Monats-Regel für Auslandsaufenthalte und damit den Wohnsitzstatus beeinflussen können. Eine Abstimmung der Pilgerurlaube mit den Einsatzplänen vermeidet unbeabsichtigte Wohnsitzverluste. Der Bericht unterstreicht die zunehmende regionale Liberalisierung von Visa, die den religiösen Tourismus fördern soll und Auswirkungen auf grenzüberschreitende Reisebewegungen im GCC sowie die Nachfrage nach flexiblen Urlaubsregelungen in den VAE hat.
Quelle: Khaleej Times