Geplante Staatsbürgerschaftsreform beunruhigt Fachkräfte-Auswanderer kurz vor Ablauf der Fünfjahresfrist
Flughafen Dublin bestätigt Ende der 100-ml-Flüssigkeitsregel ab 19. September
AIS V2 Zollplattform startet: Modernisierung der Importerklärungen in Irland
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Irische Umfrage zeigt überwältigende Unterstützung für Abschiebung ausländischer Straftäter im Zuge der Debatte um Staatsbürgerschaftsreform
Eine Umfrage des Irish Examiner/Ipsos B&A vom 15. September zeigt, dass 89 % der ländlichen Befragten die Abschiebung von im Ausland geborenen Straftätern aus Irland befürworten. Die Erhebung befeuert die Debatte um geplante Gesetzesänderungen, die die Aufenthaltsvoraussetzungen für die Staatsbürgerschaft verschärfen und Sprach- sowie Staatsbürgerkundetests einführen sollen. Unternehmen, die auf internationales Fachpersonal angewiesen sind, warnen, dass der härtere Kurs die Rekrutierung und Bindung von Talenten erschweren könnte, während die Regierung betont, dass die Reformen notwendig sind, um die Integrität der irischen Staatsbürgerschaft zu schützen.
Anträge auf ausländische Geburtenregister verdoppeln die Einbürgerungszahlen und werfen Fragen zur Gerechtigkeit auf
Daten der Irish Times zeigen, dass im vergangenen Jahr 54.097 Personen irische Pässe über ihre Abstammung erhalten oder beantragt haben – mehr als doppelt so viele wie jene, die nach einem Aufenthalt und Arbeit in Irland eingebürgert wurden. Diese Zahl befeuert die Kritik, dass die geplanten Verschärfungen der Aufenthaltsbestimmungen ungerecht sind und Irlands Wettbewerbsfähigkeit bei der Anwerbung qualifizierter Fachkräfte beeinträchtigen könnten.
Mehr als 17.000 Reisende sind seit 2020 ohne Reisepass nach Irland eingereist, neue Zahlen zeigen
Laut am 14. September veröffentlichten GNIB-Statistiken sind zwischen 2020 und 2025 mehr als 17.000 Personen ohne Reisepass nach Irland eingereist, darunter 1.110 über Regionalflughäfen. Die Zahlen haben eine neue Debatte über Grenzkontrollen ausgelöst und könnten zu einer strengeren Durchsetzung der Befördererhaftung führen, was sowohl Fluggesellschaften als auch Passagiere betrifft.
Gardaí verhängen wechselnde Straßensperrungen und Drohnenverbote während Irlands Gastgeberrolle für EU-Minister der Kohäsionspolitik
Am 14. September setzte An Garda Síochána umfangreiche, gestaffelte Straßensperrungen, Parkverbote und Drohnenflugbeschränkungen in Kraft, als sich die EU-Minister für Kohäsionspolitik im Dublin Castle versammelten. Delegationen werden mit Motorradbegleitung über den Flughafen Dublin geleitet, und lokale Unternehmen wurden auf Verzögerungen in Ballsbridge und im Stadtteil Dublin 2 hingewiesen. Diese Maßnahmen verdeutlichen, wie hochrangige EU-Veranstaltungen Geschäftsreisen beeinträchtigen können und eine Echtzeit-Notfallplanung für Mitarbeiterbewegungen und zeitkritische Lieferungen erfordern.