
Die tschechische Botschaft in Taschkent hat potenzielle Arbeitsmigranten darüber informiert, dass die Registrierung für Termine zur Beantragung der Arbeitnehmerkarte am 10. September aufgrund technischer Probleme wiederholt werden muss. Ein neuer Aufruf – veröffentlicht am 17. September 2026 um 12:46 Ortszeit – wird frische E-Mail-Bewerbungen für Termine im Oktober einladen. Die Botschaft betonte erneut die strengen jährlichen Kontingente: 70 Anträge auf Arbeitnehmerkarten außerhalb der wirtschaftlichen Migrationsprogramme und 60 innerhalb staatlicher Programme wie „Hochqualifizierte Arbeitnehmer“ und „Schlüssel- & Wissenschaftspersonal“. Die monatlichen Kontingente liegen somit bei durchschnittlich nur 5-6 Plätzen, was die Warteschlange aus Usbekistan zu einer der strengsten in Tschechien macht. Eine bevorzugte Bearbeitung (30 Tage) gilt nur für Blaue-Karte- und innerbetriebliche Versetzungen, die über die offiziellen Programme abgewickelt werden – ein Punkt, den viele IT-Dienstleister bei der Planung von Projektstartterminen oft falsch einschätzen. Für Standardbewerber beträgt die gesetzliche Bearbeitungszeit weiterhin 60 Tage, in der Praxis ziehen sich Verfahren jedoch häufig aufgrund fehlender Unterlagen oder Sicherheitsinterviews länger hin. Arbeitgeber sollten sicherstellen, dass Einladungen die korrekte Programm-ID enthalten und dass die Kandidaten apostillierte Diplome sowie usbekische polizeiliche Führungszeugnisse bereithalten; unvollständige Unterlagen werden am Schalter abgelehnt und verlieren damit ihren knappen Kontingentplatz. Eine Nichtbeachtung der neuen Registrierung verschiebt die Anträge auf November und gefährdet so den Einstieg in Projekte, die kalenderjährlich geplant sind.