
NRI Affairs, ein Portal für die indische Diaspora, veröffentlichte am 8. Oktober eine ausführliche Anleitung zum Zusammenspiel zwischen der elektronischen Ankunftskarte Indiens (für die Einwanderung) und der neu gestarteten Gesundheitsdeklaration Air Suvidha 2.0. Der Artikel warnt davor, dass viele in den VAE lebende Familien, die in dieser Festtagssaison nach Indien reisen, fälschlicherweise glauben, ein Formular ersetze das andere. Nach den aktuellen Vorgaben müssen Ausländer und Inhaber einer Overseas Citizen of India (OCI)-Karte die e-Arrival Card innerhalb von 72 Stunden nach der Landung einreichen, während alle Passagiere – einschließlich indischer Staatsbürger – die Gesundheits-Selbsterklärung bis zu 24 Stunden vor der Ankunft abgeben müssen. Fluggesellschaften setzen diese doppelte Anforderung bereits beim Web-Check-in durch, was zu hektischen Situationen in den Terminals von Dubai und Abu Dhabi führt. Der Beitrag weist auf widersprüchliche ältere Hinweise hin: Einige indische Vertretungen nennen noch eine Befreiung für OCI-Reisende bis 2025, während die zentrale OCI-FAQ diese inzwischen als e-Arrival-pflichtig aufführt. Mobilitätsberater werden aufgefordert, sich auf das zentrale Visaportal und das Gesundheitsministerium-Rundschreiben vom 25. Juni 2026 zu stützen, das Air Suvidha als Reaktion auf Ebola-Ausbrüche wieder eingeführt hat. Aus operativer Sicht sollten Reiseveranstalter automatisierte Erinnerungen integrieren und beide Portale in die Reisepläne einbinden. Die Nichteinhaltung kann zu verweigertem Boarding oder verlängerten Nachkontrollen bei der Ankunft führen – besonders problematisch für große Firmen- und MICE-Gruppen. Die Klarstellung erfolgt rechtzeitig vor dem Spitzenverkehr im Oktober und November, wenn indische Flughäfen täglich über 300.000 Ankünfte abwickeln. Einheitliche Kommunikation ist entscheidend, um Staus an den Einwanderungsschaltern zu vermeiden und Indiens Ruf für reibungslose e-Visum-Abwicklung zu sichern.
Quelle: NRI Affairs