
Das Ein- und Ausreisesystem (EES) der EU wurde Mitte Oktober an allen polnischen Luft- und Landgrenzen eingeführt, und das lange Allerheiligen-Wochenende (1.–3. November) stellt die erste Bewährungsprobe dar. Am Flughafen Warschau-Chopin meldeten die Grenzschutzbeamten eine durchschnittliche Abfertigungszeit von 45 Sekunden an den neuen Selbstbedienungskiosken, trotz eines 12 %igen Anstiegs der Nicht-EU-Ankünfte im Jahresvergleich.
Das EES ersetzt die herkömmlichen Passstempel durch eine biometrische Datenbank, die jede Ein- und Ausreise von Drittstaatsangehörigen erfasst und automatisch die verbleibenden Schengen-Tage berechnet. Reisende werden bei der ersten Grenzüberquerung nach Einführung des Systems registriert – dabei werden Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto erfasst und für drei Jahre gespeichert.
Polen gehörte zu den ersten Mitgliedstaaten, die die Hardware-Installation abschlossen: 220 eGates wurden an Flughäfen installiert und mobile Tablets an abgelegenen Straßenkontrollstellen nachgerüstet. Grenzschutzchef Tomasz Praga berichtet, dass das System in den ersten zwei Wochen landesweit 312 Überziehungen und 57 gefälschte Pässe erkannt hat.
Für Unternehmen liegt der größte Vorteil in der Planbarkeit: Führungskräfte können am Gate ihren verbleibenden Schengen-Aufenthalt nachweisen, was das Risiko verweigerter Boarding-Zugänge bei Abflügen verringert. Mobilitätsteams sollten jedoch darauf hinweisen, dass die erstmalige Registrierung bis zu fünf Minuten dauern kann und Kinder unter 12 Jahren weiterhin manuelle Kontrollstellen nutzen müssen.
Das EES ersetzt die herkömmlichen Passstempel durch eine biometrische Datenbank, die jede Ein- und Ausreise von Drittstaatsangehörigen erfasst und automatisch die verbleibenden Schengen-Tage berechnet. Reisende werden bei der ersten Grenzüberquerung nach Einführung des Systems registriert – dabei werden Fingerabdrücke und ein Gesichtsfoto erfasst und für drei Jahre gespeichert.
Polen gehörte zu den ersten Mitgliedstaaten, die die Hardware-Installation abschlossen: 220 eGates wurden an Flughäfen installiert und mobile Tablets an abgelegenen Straßenkontrollstellen nachgerüstet. Grenzschutzchef Tomasz Praga berichtet, dass das System in den ersten zwei Wochen landesweit 312 Überziehungen und 57 gefälschte Pässe erkannt hat.
Für Unternehmen liegt der größte Vorteil in der Planbarkeit: Führungskräfte können am Gate ihren verbleibenden Schengen-Aufenthalt nachweisen, was das Risiko verweigerter Boarding-Zugänge bei Abflügen verringert. Mobilitätsteams sollten jedoch darauf hinweisen, dass die erstmalige Registrierung bis zu fünf Minuten dauern kann und Kinder unter 12 Jahren weiterhin manuelle Kontrollstellen nutzen müssen.
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