
Fünf Jahre nach dem Terroranschlag in Wien 2020 fand am 2. November 2025 am Desider-Friedmann-Platz eine nationale Gedenkveranstaltung statt. Im Rahmen der Zeremonie stellte Innenminister Gerhard Karner das „City-Safe Visitor Protocol“ (CSVP) vor, das Touristen und Geschäftsreisende bei Großveranstaltungen in der Hauptstadt schützen soll. Das Protokoll beinhaltet geofencing-basierte Warnmeldungen über die ID Austria-App, mehrsprachige Evakuierungsbeschilderungen sowie die Pflicht für Hotels mit mehr als 150 Zimmern, vierteljährliche Sicherheitsübungen durchzuführen.
Karner erklärte gegenüber Journalisten, dass Wien im Jahr 2024 über 1,8 Millionen internationale Geschäftsreisende begrüßt habe und dass „glaubwürdige Sicherheitsgarantien für den Kongresstourismus und das gesamte Mobilitätsökosystem unerlässlich sind.“ Das CSVP wurde bereits in Zusammenarbeit mit dem Vienna Convention Bureau sowie großen Veranstaltungsorten wie der Messe Wien und dem Austria Center Vienna erprobt.
Reiseleiter multinationaler Unternehmen lobten die klare Rollenverteilung: Veranstalter müssen ihren Kunden nun ein „Sicherheitsdatenblatt“ bereitstellen, das Informationen zu nächstgelegenen Schutzräumen, medizinischen Anlaufstellen und Polizeikontaktmöglichkeiten enthält. Versicherer erklärten, dass die Prämien für Meetings und Incentive-Reisen um bis zu 7 % sinken könnten, wenn das Protokoll vollständig umgesetzt wird.
Bürgerrechtsorganisationen begrüßten, dass das Geofencing auf freiwilliger Zustimmung basiert, warnten jedoch davor, dass aggregierte Standortdaten nach 24 Stunden gelöscht werden sollten, um eine Ausweitung des Einsatzzwecks zu verhindern. Das Ministerium betont, dass das System den GDPR-Standards entspricht und vor dem ersten großangelegten Test beim Europäischen Onkologiekongress im Februar 2026 einer externen Prüfung unterzogen wird.
Karner erklärte gegenüber Journalisten, dass Wien im Jahr 2024 über 1,8 Millionen internationale Geschäftsreisende begrüßt habe und dass „glaubwürdige Sicherheitsgarantien für den Kongresstourismus und das gesamte Mobilitätsökosystem unerlässlich sind.“ Das CSVP wurde bereits in Zusammenarbeit mit dem Vienna Convention Bureau sowie großen Veranstaltungsorten wie der Messe Wien und dem Austria Center Vienna erprobt.
Reiseleiter multinationaler Unternehmen lobten die klare Rollenverteilung: Veranstalter müssen ihren Kunden nun ein „Sicherheitsdatenblatt“ bereitstellen, das Informationen zu nächstgelegenen Schutzräumen, medizinischen Anlaufstellen und Polizeikontaktmöglichkeiten enthält. Versicherer erklärten, dass die Prämien für Meetings und Incentive-Reisen um bis zu 7 % sinken könnten, wenn das Protokoll vollständig umgesetzt wird.
Bürgerrechtsorganisationen begrüßten, dass das Geofencing auf freiwilliger Zustimmung basiert, warnten jedoch davor, dass aggregierte Standortdaten nach 24 Stunden gelöscht werden sollten, um eine Ausweitung des Einsatzzwecks zu verhindern. Das Ministerium betont, dass das System den GDPR-Standards entspricht und vor dem ersten großangelegten Test beim Europäischen Onkologiekongress im Februar 2026 einer externen Prüfung unterzogen wird.
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Österreich.Mehr von Österreich
Alle anzeigen
Rückgang der Asylanträge in Deutschland auf strengere Grenzkontrollen zwischen Österreich und Deutschland zurückgeführt
Österreich und Tschechien vereinbaren neue gemeinsame Patrouillen zur Eindämmung illegaler Migration