
Bei einem Treffen in Prag, das am 2. November 2025 vom österreichischen Innenministerium bekanntgegeben wurde, einigten sich der Generaldirektor für öffentliche Sicherheit, Franz Ruf, und der Präsident der tschechischen Polizei, Martin Vondrášek, auf die Einführung gemeinsamer mobiler Streifen entlang wichtiger Straßen- und Bahnverbindungen zwischen den beiden Ländern. Die Initiative konzentriert sich auf die Autobahnachse A1/D1 sowie die Nordbahnlinie, die nach Angaben der Behörden zunehmend von Menschenschmuggelnetzwerken genutzt wird, seit die Slowakei ihre südliche Grenze verschärft hat.
Im Rahmen des Plans werden gemischte österreichisch-tschechische Teams mit tragbaren Dokumentenscannern ausgestattet, die an Fernzügen in Břeclav zusteigen und bis zum Wiener Hauptbahnhof rollende Kontrollen durchführen. Im Straßennetz werden gemeinsame Streifenwagen in der 30 Kilometer breiten Grenzzone eingesetzt und erhalten in Echtzeit Zugriff auf die Visainformationssysteme (VIS) des jeweils anderen Landes. Wien entsendet zudem 35 weitere deutschsprachige Beamte als Verbindungspersonal nach Mikulov.
Für Pendler über die Grenze – täglich arbeiten rund 16.000 tschechische Staatsbürger in Niederösterreich – betonen die Ministerien, dass die Beeinträchtigungen minimal sein werden, da die Kontrollen auf Geheimdienstinformationen basieren. Große österreichische Produktionsbetriebe in Krems und St. Pölten begrüßen diese Zusicherung, da Verzögerungen bei den Pendlerbussen die Schichtabläufe beeinträchtigen würden.
Rechtsanwaltskanzleien raten Arbeitgebern, die Aufenthaltsgenehmigungen entsandter Arbeitnehmer aus Drittstaaten, die über Tschechien reisen, sorgfältig zu prüfen; eine Diskrepanz zwischen österreichlichen Arbeitserlaubnissen und Schengen-Aufenthaltsrechten könnte bei Stichprobenkontrollen zu Ablehnungen führen. Das Abkommen umfasst zudem den Datenaustausch zum Waffenhandel und verspricht einen Erfahrungsaustausch im Bereich der Menschenmengensteuerung im Vorfeld der EURO 2028-Spiele, die in Wien und Prag ausgetragen werden.
Im Rahmen des Plans werden gemischte österreichisch-tschechische Teams mit tragbaren Dokumentenscannern ausgestattet, die an Fernzügen in Břeclav zusteigen und bis zum Wiener Hauptbahnhof rollende Kontrollen durchführen. Im Straßennetz werden gemeinsame Streifenwagen in der 30 Kilometer breiten Grenzzone eingesetzt und erhalten in Echtzeit Zugriff auf die Visainformationssysteme (VIS) des jeweils anderen Landes. Wien entsendet zudem 35 weitere deutschsprachige Beamte als Verbindungspersonal nach Mikulov.
Für Pendler über die Grenze – täglich arbeiten rund 16.000 tschechische Staatsbürger in Niederösterreich – betonen die Ministerien, dass die Beeinträchtigungen minimal sein werden, da die Kontrollen auf Geheimdienstinformationen basieren. Große österreichische Produktionsbetriebe in Krems und St. Pölten begrüßen diese Zusicherung, da Verzögerungen bei den Pendlerbussen die Schichtabläufe beeinträchtigen würden.
Rechtsanwaltskanzleien raten Arbeitgebern, die Aufenthaltsgenehmigungen entsandter Arbeitnehmer aus Drittstaaten, die über Tschechien reisen, sorgfältig zu prüfen; eine Diskrepanz zwischen österreichlichen Arbeitserlaubnissen und Schengen-Aufenthaltsrechten könnte bei Stichprobenkontrollen zu Ablehnungen führen. Das Abkommen umfasst zudem den Datenaustausch zum Waffenhandel und verspricht einen Erfahrungsaustausch im Bereich der Menschenmengensteuerung im Vorfeld der EURO 2028-Spiele, die in Wien und Prag ausgetragen werden.
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