
Das 13. Brazil Africa Forum begann am 4. November 2025 im Renaissance São Paulo Hotel und zog über 1.200 Delegierte aus 35 afrikanischen Ländern sowie brasilianische Entscheidungsträger und multinationale Unternehmen an. Unter dem Motto „Globale Partnerschaften für nachhaltige Landwirtschaft und Ernährungssicherheit“ betonten die Organisatoren die Bedeutung reibungsloser Mobilität, um Handels- und Investitionsströme zwischen den Kontinenten zu fördern.
Erleichterung bei Visa – Außenminister Mauro Vieira kündigte bei der Eröffnungszeremonie an, dass Brasilien die konsularische Interviewpflicht für Inhaber diplomatischer Pässe der Afrikanischen Union aufheben und sein Online-Visa-Portal bis Anfang 2026 auf 12 weitere afrikanische Länder ausweiten wird. Die Delegierten begrüßten diesen Schritt: „Weniger Bürokratie ist genauso wichtig wie niedrigere Zölle“, erklärte der Landwirtschaftsminister Kenias.
Agenda zur Geschäftsmobilität – Die Podiumsdiskussionen am ersten Tag konzentrierten sich auf den grenzüberschreitenden Personaleinsatz. Brasilianische Agrartechnologieunternehmen erläuterten, wie sie Ingenieure im Rahmen von sechsmonatigen Entsendungen zwischen São Paulo und Accra austauschen. Personalverantwortliche forderten Mercosur und die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA) auf, einen Rahmen für die gegenseitige Anerkennung von Qualifikationen zu schaffen, da uneinheitliche Arbeitserlaubnisregelungen weiterhin ein Hindernis darstellen.
Praktische Empfehlungen – Unternehmen wurde geraten, die neuen brasilianischen Besucherregelungen (die seit Oktober kurzfristige technische Tätigkeiten ohne gesonderte Genehmigung erlauben) mit Carnet ATA-Temporärimportgarantien für Vorführgeräte zu kombinieren. Reiseanbieter meldeten in den zwei Wochen vor dem Forum einen Buchungsanstieg von 22 % von Lagos und Johannesburg nach São Paulo, unterstützt durch die kürzlich eingeführte Codeshare-Vereinbarung von LATAM mit Ethiopian Airlines.
Ausblick – Das Forum endet am 5. November mit einer Matchmaking-Runde zwischen staatlichen Banken und Agrar-Start-ups. Die Teilnehmer erwarten konkrete Ankündigungen zu Pilotprojekten für gegenseitige Visabefreiungen im Rahmen der für Dezember geplanten Afrika-Reise von Präsident Lula.
Erleichterung bei Visa – Außenminister Mauro Vieira kündigte bei der Eröffnungszeremonie an, dass Brasilien die konsularische Interviewpflicht für Inhaber diplomatischer Pässe der Afrikanischen Union aufheben und sein Online-Visa-Portal bis Anfang 2026 auf 12 weitere afrikanische Länder ausweiten wird. Die Delegierten begrüßten diesen Schritt: „Weniger Bürokratie ist genauso wichtig wie niedrigere Zölle“, erklärte der Landwirtschaftsminister Kenias.
Agenda zur Geschäftsmobilität – Die Podiumsdiskussionen am ersten Tag konzentrierten sich auf den grenzüberschreitenden Personaleinsatz. Brasilianische Agrartechnologieunternehmen erläuterten, wie sie Ingenieure im Rahmen von sechsmonatigen Entsendungen zwischen São Paulo und Accra austauschen. Personalverantwortliche forderten Mercosur und die Afrikanische Kontinentale Freihandelszone (AfCFTA) auf, einen Rahmen für die gegenseitige Anerkennung von Qualifikationen zu schaffen, da uneinheitliche Arbeitserlaubnisregelungen weiterhin ein Hindernis darstellen.
Praktische Empfehlungen – Unternehmen wurde geraten, die neuen brasilianischen Besucherregelungen (die seit Oktober kurzfristige technische Tätigkeiten ohne gesonderte Genehmigung erlauben) mit Carnet ATA-Temporärimportgarantien für Vorführgeräte zu kombinieren. Reiseanbieter meldeten in den zwei Wochen vor dem Forum einen Buchungsanstieg von 22 % von Lagos und Johannesburg nach São Paulo, unterstützt durch die kürzlich eingeführte Codeshare-Vereinbarung von LATAM mit Ethiopian Airlines.
Ausblick – Das Forum endet am 5. November mit einer Matchmaking-Runde zwischen staatlichen Banken und Agrar-Start-ups. Die Teilnehmer erwarten konkrete Ankündigungen zu Pilotprojekten für gegenseitige Visabefreiungen im Rahmen der für Dezember geplanten Afrika-Reise von Präsident Lula.
Quelle: Eventibus (event listing)
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