
Nach wochenlangen Warnungen hat die brasilianische Bundespolizei (PF) am 3. November 2025 um Mitternacht keine neuen Passanträge mehr angenommen. Grund dafür ist die Erschöpfung des jährlichen Budgets von 329 Millionen R$ für das „Pass- und Verkehrskontrollsystem“. Die Sperre erfolgte, nachdem der Kongress einen vom Justizministerium beantragten Notkredit in Höhe von 97,5 Millionen R$ nicht genehmigt hatte.
Im ganzen Land wurden Termine aus dem Online-Buchungsportal entfernt, und PF-Dienststellen wiesen Antragsteller ab, mit dem Hinweis, die Webseite auf Updates zu beobachten. Bereits gedruckte Pässe können weiterhin abgeholt werden, doch Erneuerungen und Neuausstellungen sind auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Im Jahr 2024 stellte die PF mit 3,7 Millionen ausgestellten Pässen einen Rekord auf; Experten schätzen, dass sich während der Aussetzung täglich bis zu 25.000 Anträge ansammeln.
Reiseabhängige Branchen reagierten umgehend. Fluggesellschaften verzichteten auf Umbuchungsgebühren für brasilianische Staatsbürger, die wegen abgelaufener Dokumente nicht reisen können, und die Nationale Industrievereinigung warnte, dass ausgefallene Geschäftsreisen Exporteure wöchentlich mindestens 40 Millionen US-Dollar kosten könnten. Multinationale Unternehmen raten ihren Mitarbeitern, beglaubigte Kopien ihres brasilianischen Personalausweises mitzuführen und internationale Reisen zu vermeiden, die eine Wiedereinreise vor der Passerneuerung erfordern.
Das Justizministerium erklärt, es arbeite „mit dem Wirtschaftsministerium und dem Kongress“ an einer Umschichtung der Mittel und hofft, den Service innerhalb von zehn Tagen wiederherstellen zu können. Analysten weisen jedoch darauf hin, dass ein ähnlicher Budgetstopp im Jahr 2022 fünf Wochen dauerte. Unternehmen mit bevorstehenden Versetzungen werden aufgefordert, Notfallanträge aus humanitären Gründen zu stellen – erlaubt bei Gesundheitsbehandlungen oder Auslandsstudium – und alternative Reisedokumente für Mercosur-Nachbarländer zu prüfen, wo der nationale Personalausweis ausreicht.
Aus Sicht der globalen Mobilität verdeutlicht dieser Vorfall Brasiliens Anfälligkeit für finanzielle Blockaden: Firmen sollten längere Vorlaufzeiten bei Versetzungen einplanen, einen Vorrat gültiger Pässe für Schlüsselpersonal bereithalten und die Kongressmittel für wichtige Reisedokumente genau beobachten.
Im ganzen Land wurden Termine aus dem Online-Buchungsportal entfernt, und PF-Dienststellen wiesen Antragsteller ab, mit dem Hinweis, die Webseite auf Updates zu beobachten. Bereits gedruckte Pässe können weiterhin abgeholt werden, doch Erneuerungen und Neuausstellungen sind auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Im Jahr 2024 stellte die PF mit 3,7 Millionen ausgestellten Pässen einen Rekord auf; Experten schätzen, dass sich während der Aussetzung täglich bis zu 25.000 Anträge ansammeln.
Reiseabhängige Branchen reagierten umgehend. Fluggesellschaften verzichteten auf Umbuchungsgebühren für brasilianische Staatsbürger, die wegen abgelaufener Dokumente nicht reisen können, und die Nationale Industrievereinigung warnte, dass ausgefallene Geschäftsreisen Exporteure wöchentlich mindestens 40 Millionen US-Dollar kosten könnten. Multinationale Unternehmen raten ihren Mitarbeitern, beglaubigte Kopien ihres brasilianischen Personalausweises mitzuführen und internationale Reisen zu vermeiden, die eine Wiedereinreise vor der Passerneuerung erfordern.
Das Justizministerium erklärt, es arbeite „mit dem Wirtschaftsministerium und dem Kongress“ an einer Umschichtung der Mittel und hofft, den Service innerhalb von zehn Tagen wiederherstellen zu können. Analysten weisen jedoch darauf hin, dass ein ähnlicher Budgetstopp im Jahr 2022 fünf Wochen dauerte. Unternehmen mit bevorstehenden Versetzungen werden aufgefordert, Notfallanträge aus humanitären Gründen zu stellen – erlaubt bei Gesundheitsbehandlungen oder Auslandsstudium – und alternative Reisedokumente für Mercosur-Nachbarländer zu prüfen, wo der nationale Personalausweis ausreicht.
Aus Sicht der globalen Mobilität verdeutlicht dieser Vorfall Brasiliens Anfälligkeit für finanzielle Blockaden: Firmen sollten längere Vorlaufzeiten bei Versetzungen einplanen, einen Vorrat gültiger Pässe für Schlüsselpersonal bereithalten und die Kongressmittel für wichtige Reisedokumente genau beobachten.
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