
Ein wichtiger Schritt zur Entlastung der überfüllten Kinderschutzzentren auf den Kanarischen Inseln: Die Delegación del Gobierno en Canarias bestätigte am 6. November, dass 140 Akten abgeschlossen und unterzeichnet wurden, die die Verlegung unbegleiteter ausländischer Minderjähriger aufs spanische Festland genehmigen. Die Transfers erfolgen gemäß Artikel 5 und der ersten Zusatzbestimmung des Königlichen Erlasses 658/2025, der nach der Ankunft von über 4.000 Kindern im Sommer eine „migrationsbedingte Notlage“ im Archipel ausrief.
Die von den Unterdelegationen in Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife erstellten und von der Jugendstaatsanwaltschaft geprüften Dossiers enthalten Angaben zu Alter, Nationalität, Gesundheitszustand und vorgeschlagenem Aufnahmeregion jedes Kindes. Sie warten nun auf die endgültige Zuweisung von Plätzen in den Aufnahmeeinrichtungen der autonomen Gemeinschaften. 49 weitere Akten wurden archiviert, da die Jugendlichen über 18 Jahre alt waren, und 15 wurden nach negativen Prüfberichten abgelehnt.
Madrid stellt 110 Millionen Euro Sondermittel für das Programm bereit, die Unterkunft, Schulbildung und spezialisierte Traumabehandlung abdecken. Regionen, die Aufnahmeplätze bereitstellen, erhalten jährlich 8.500 Euro pro Kind sowie einen einmaligen Integrationsbonus von 2.000 Euro. Das Ministerium für Soziale Rechte erklärt, dass dieses Modell die Grundlage für einen dauerhaften Solidaritätsmechanismus bildet, der im Dezember mit den Regionen verhandelt werden soll.
Unternehmensimmigrationsberater weisen darauf hin, dass der Erlass auch die Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen für ehemalige unbegleitete Minderjährige, die eine Berufsausbildung beginnen, erleichtert – ein Vorteil für Unternehmen, die Auszubildende in Mangelberufen suchen. Personalabteilungen sollten die Veröffentlichungen im BOE aufmerksam verfolgen, da die Reform mit dem 16. Lebensjahr eine automatische Arbeitserlaubnis einführt und damit bisherige bürokratische Hürden beseitigt.
NGOs begrüßen die Fortschritte, warnen jedoch, dass die Umsetzung entscheidend ist: Im Jahr 2023 verzögerten sich mehr als 300 genehmigte Transfers, weil die Aufnahmeeinrichtungen nicht rechtzeitig angepasst wurden. Dies führte zu verlängerten Aufenthalten auf den überfüllten Inseln und setzte die Kinder dem Risiko von Menschenhandel aus.
Die von den Unterdelegationen in Las Palmas und Santa Cruz de Tenerife erstellten und von der Jugendstaatsanwaltschaft geprüften Dossiers enthalten Angaben zu Alter, Nationalität, Gesundheitszustand und vorgeschlagenem Aufnahmeregion jedes Kindes. Sie warten nun auf die endgültige Zuweisung von Plätzen in den Aufnahmeeinrichtungen der autonomen Gemeinschaften. 49 weitere Akten wurden archiviert, da die Jugendlichen über 18 Jahre alt waren, und 15 wurden nach negativen Prüfberichten abgelehnt.
Madrid stellt 110 Millionen Euro Sondermittel für das Programm bereit, die Unterkunft, Schulbildung und spezialisierte Traumabehandlung abdecken. Regionen, die Aufnahmeplätze bereitstellen, erhalten jährlich 8.500 Euro pro Kind sowie einen einmaligen Integrationsbonus von 2.000 Euro. Das Ministerium für Soziale Rechte erklärt, dass dieses Modell die Grundlage für einen dauerhaften Solidaritätsmechanismus bildet, der im Dezember mit den Regionen verhandelt werden soll.
Unternehmensimmigrationsberater weisen darauf hin, dass der Erlass auch die Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen für ehemalige unbegleitete Minderjährige, die eine Berufsausbildung beginnen, erleichtert – ein Vorteil für Unternehmen, die Auszubildende in Mangelberufen suchen. Personalabteilungen sollten die Veröffentlichungen im BOE aufmerksam verfolgen, da die Reform mit dem 16. Lebensjahr eine automatische Arbeitserlaubnis einführt und damit bisherige bürokratische Hürden beseitigt.
NGOs begrüßen die Fortschritte, warnen jedoch, dass die Umsetzung entscheidend ist: Im Jahr 2023 verzögerten sich mehr als 300 genehmigte Transfers, weil die Aufnahmeeinrichtungen nicht rechtzeitig angepasst wurden. Dies führte zu verlängerten Aufenthalten auf den überfüllten Inseln und setzte die Kinder dem Risiko von Menschenhandel aus.
Quelle: Europa Press
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