
Am 4. November verwandelte sich das Madrider Reina Sofía Museum in ein Think-Tank, als das Europäische Migrationsnetzwerk (EMN) – die EU-Plattform, die Migrationsbehörden und Forscher vernetzt – seine Jahreskonferenz unter dem Motto „40 Jahre Spanien in der EU: Auswirkungen auf die Migrationspolitik“ abhielt. Bei der Eröffnung erinnerte die Staatssekretärin für Migration, Pilar Cancela, daran, dass Spanien bei seinem EU-Beitritt 1986 noch ein Auswandererland war; vier Jahrzehnte später hat es den zweithöchsten Anteil an ausländischen Einwohnern in der EU und stellt jährlich über eine halbe Million erstmalige Aufenthaltserlaubnisse aus.
In Podiumsdiskussionen wurden die legislativen Meilensteine nachgezeichnet, die Spaniens Mobilitätslandschaft geprägt haben – vom ersten Ausländergesetz von 1985 bis zur geplanten Reform der Einwanderungsverordnung 2025 (Königlicher Erlass 1155/2024). Vertreter der Innen- und Integrationsministerien betonten, wie neue „Second-Chance“-Arraigo-Erlaubnisse und das beschleunigte Digital Nomad-Visum gezielt Arbeitsmarktlücken schließen und gleichzeitig illegale Beschäftigung reduzieren sollen. Eurostat-Experten präsentierten Daten, die zeigen, dass Spaniens Abhängigkeit von Arbeitsmobilität mit 12,4 % erstmals über Deutschland liegt.
Eine spezielle Sitzung zur Unternehmensmobilität brachte Mobility-Manager von Iberdrola, Santander und Telefónica zusammen, die darauf hinwiesen, dass die Bearbeitungszeiten für EU-Blaue Karten trotz der Einrichtung von One-Stop-Shops weiterhin durchschnittlich 45 Tage betragen. Mehrere multinationale Unternehmen forderten die Regierung auf, den gesamten Genehmigungsprozess zu digitalisieren, bevor das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) im April 2026 verpflichtend wird.
Zivilgesellschaftliche Organisationen nutzten die Bühne, um Integrationsprobleme hervorzuheben: 35 % der Nicht-EU-Arbeitnehmer haben befristete Verträge, und die Wohnkosten in Madrid und Barcelona „schmälern die Attraktivität von Umzugspaketen“. Die Konferenz endete mit dem Appell für eine nationale Strategie, die Einwanderungs-, Wohnungs- und Ausbildungspolitik besser aufeinander abstimmt, damit Spanien „für Talente attraktiv bleibt und gleichzeitig sozial zusammenhaltend ist“.
In Podiumsdiskussionen wurden die legislativen Meilensteine nachgezeichnet, die Spaniens Mobilitätslandschaft geprägt haben – vom ersten Ausländergesetz von 1985 bis zur geplanten Reform der Einwanderungsverordnung 2025 (Königlicher Erlass 1155/2024). Vertreter der Innen- und Integrationsministerien betonten, wie neue „Second-Chance“-Arraigo-Erlaubnisse und das beschleunigte Digital Nomad-Visum gezielt Arbeitsmarktlücken schließen und gleichzeitig illegale Beschäftigung reduzieren sollen. Eurostat-Experten präsentierten Daten, die zeigen, dass Spaniens Abhängigkeit von Arbeitsmobilität mit 12,4 % erstmals über Deutschland liegt.
Eine spezielle Sitzung zur Unternehmensmobilität brachte Mobility-Manager von Iberdrola, Santander und Telefónica zusammen, die darauf hinwiesen, dass die Bearbeitungszeiten für EU-Blaue Karten trotz der Einrichtung von One-Stop-Shops weiterhin durchschnittlich 45 Tage betragen. Mehrere multinationale Unternehmen forderten die Regierung auf, den gesamten Genehmigungsprozess zu digitalisieren, bevor das EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) im April 2026 verpflichtend wird.
Zivilgesellschaftliche Organisationen nutzten die Bühne, um Integrationsprobleme hervorzuheben: 35 % der Nicht-EU-Arbeitnehmer haben befristete Verträge, und die Wohnkosten in Madrid und Barcelona „schmälern die Attraktivität von Umzugspaketen“. Die Konferenz endete mit dem Appell für eine nationale Strategie, die Einwanderungs-, Wohnungs- und Ausbildungspolitik besser aufeinander abstimmt, damit Spanien „für Talente attraktiv bleibt und gleichzeitig sozial zusammenhaltend ist“.
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