
Nur sechs Wochen nachdem Präsident Donald Trump eine drastische Erhöhung der H-1B-Visa-Gebühren angeordnet hatte, hat der US Citizenship and Immigration Services (USCIS) begonnen, Anfragen zur Vorlage von Nachweisen (Requests for Evidence, RFEs) zu versenden, in denen Antragsteller aufgefordert werden, die beispiellose Gebühr von 100.000 US-Dollar zu entrichten. Die Times of India berichtet, dass RFEs vom 10. November selbst in Fällen eintreffen, wie etwa bei Rückgewinnungsanträgen, bei denen die Gebühr rechtlich gesehen nicht anwendbar sein dürfte.
Einwanderungsanwälte kritisieren, dass die am 20. Oktober veröffentlichte Richtlinie der Behörde voller Unklarheiten steckt, die von den Sachbearbeitern offenbar sehr weit ausgelegt werden. Besonders betroffen sind IT-Dienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Indien, die etwa 70 Prozent der H-1B-Begünstigten stellen. Einige haben bereits ihre US-Tochtergesellschaften angewiesen, Rücklagen zu bilden oder nicht dringende Personaltransfers auszusetzen, bis die Rechtslage geklärt ist.
Die US-Handelskammer und mehrere Interessenvertretungen haben vor einem Bundesgericht Klage eingereicht. Sie argumentieren, dass die Zusatzgebühr gegen Abschnitt 212(f) des Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes verstößt und eine unrechtmäßige finanzielle Belastung für Arbeitgeber statt für Visa-Inhaber darstellt. Erste Schriftsätze warnen vor einer abschreckenden Wirkung auf Innovationen in den USA und fordern eine einstweilige Verfügung, bevor die Vergabe der Visa für das Haushaltsjahr 2027 im März 2026 beginnt.
Für indische Fachkräfte, die auf eine Genehmigung warten, könnte die neue Abgabe zu verzögerten Arbeitsbeginn oder Neuverhandlungen von Verträgen führen, da Arbeitgeber ihre Personalkosten neu bewerten. Manager für globale Mobilität sollten laufende Anträge überprüfen, sich auf die Beantwortung von RFEs mit Nachweisen für Ausnahmen vorbereiten und die in den nächsten 60 Tagen erwarteten Gerichtsurteile genau verfolgen.
Einwanderungsanwälte kritisieren, dass die am 20. Oktober veröffentlichte Richtlinie der Behörde voller Unklarheiten steckt, die von den Sachbearbeitern offenbar sehr weit ausgelegt werden. Besonders betroffen sind IT-Dienstleistungsunternehmen mit Hauptsitz in Indien, die etwa 70 Prozent der H-1B-Begünstigten stellen. Einige haben bereits ihre US-Tochtergesellschaften angewiesen, Rücklagen zu bilden oder nicht dringende Personaltransfers auszusetzen, bis die Rechtslage geklärt ist.
Die US-Handelskammer und mehrere Interessenvertretungen haben vor einem Bundesgericht Klage eingereicht. Sie argumentieren, dass die Zusatzgebühr gegen Abschnitt 212(f) des Einwanderungs- und Staatsangehörigkeitsgesetzes verstößt und eine unrechtmäßige finanzielle Belastung für Arbeitgeber statt für Visa-Inhaber darstellt. Erste Schriftsätze warnen vor einer abschreckenden Wirkung auf Innovationen in den USA und fordern eine einstweilige Verfügung, bevor die Vergabe der Visa für das Haushaltsjahr 2027 im März 2026 beginnt.
Für indische Fachkräfte, die auf eine Genehmigung warten, könnte die neue Abgabe zu verzögerten Arbeitsbeginn oder Neuverhandlungen von Verträgen führen, da Arbeitgeber ihre Personalkosten neu bewerten. Manager für globale Mobilität sollten laufende Anträge überprüfen, sich auf die Beantwortung von RFEs mit Nachweisen für Ausnahmen vorbereiten und die in den nächsten 60 Tagen erwarteten Gerichtsurteile genau verfolgen.
Quelle: Times of India
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