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Dreispuriges Visums-„Verkehrssystem“ soll Australiens Bildungsexport im Wert von 37 Milliarden AUD neu gestalten

Nov. 12, 2025
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Dreispuriges Visums-„Verkehrssystem“ soll Australiens Bildungsexport im Wert von 37 Milliarden AUD neu gestalten
Die auf Visa spezialisierte Beratungsfirma VisaHQ hat die operativen Details der Ministerialanweisung 115 bestätigt und bezeichnet sie als „die größte Veränderung bei der Bearbeitung von Studentenvisa seit den pandemiebedingten Reisebeschränkungen“. Gemäß der Anweisung werden Sachbearbeiter Anträge für das Subclass-500-Visum je nach Einhaltung der Immatrikulationsquoten 2026 der jeweiligen Universität, Hochschule oder VET-Anbieters in schnelle, reguläre oder langsame Bearbeitungskategorien einteilen.

Die Reform folgt auf ein Jahr, in dem die vorherige Anweisung (MD 111) die Anzahl der Offshore-Anträge für Studentenvisa um mehr als ein Viertel reduzierte, was den Druck auf den Mietmarkt in den Hauptstädten minderte, aber an einigen Hochschulen Einnahmeverluste verursachte. MD 115 verschärft die Regelungen, indem eine eigene „Langsamspur“ für Anbieter eingeführt wird, die mehr als 115 Prozent ihrer Quote überschreiten, und die Priorisierung an Erfolgsquoten im Englischtest sowie Betrugsindikatoren gekoppelt wird.

Dreispuriges Visums-„Verkehrssystem“ soll Australiens Bildungsexport im Wert von 37 Milliarden AUD neu gestalten


Julian Hill, stellvertretender Minister für internationale Bildung, erklärte, dass dieser Ansatz darauf abzielt, die Verteilung der fast 650.000 internationalen Studierenden, die jährlich 37 Milliarden australische Dollar zur Wirtschaft beitragen, „zu stärken und auszugleichen“. Branchenvertreter gehen davon aus, dass vor allem regionale Universitäten – viele davon liegen deutlich unter 80 Prozent ihrer Kapazitätsgrenzen – die größten Profiteure sein werden, mit möglichen Visaverkürzungen auf unter einen Monat und gesteigerten Einschreibungen im ersten Semester.

Unternehmen mit globaler Mobilität sollten beachten, dass sich die Bearbeitungszeiten für Visa künftig stark je nach Bildungspartner unterscheiden werden. Recruiter für Graduiertenprogramme könnten bevorzugt auf Priority-1-Institutionen setzen, um Verzögerungen beim Onboarding zu vermeiden, während Entsandte, die ihre Kinder an Priority-3-Privatschulen anmelden, mit Startverzögerungen von zwei bis drei Monaten rechnen müssen.

VisaHQ empfiehlt den Anbietern, die aktuellen Ausgabemengen der Confirmation of Enrolment (CoE) zu überprüfen und gegebenenfalls das Marketing in Hochrisikoländern zu drosseln, um nicht in die Langsamspur zu geraten. Ein Überschreiten der Quoten könnte zudem zukünftige Zuteilungen im Rahmen des National Planning Level für 2027 gefährden.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News

Wie VisaHQ helfen kann

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