Irische Regierung erwägt Verschärfung der Einwanderungsbestimmungen, während Großbritannien umfassende Asylreformen vorstellt
Iran hebt visafreies Reisen für Inder wegen Menschenhandelsbedenken auf
Eisenbahnsabotage auf der Strecke Warschau–Lublin unterbricht Hilfslieferungen nach Ukraine; Ermittlungen laufen
Neueste Nachrichten
Italien stellt neues Einreiseverfahren für Touristen vor, während EU biometrische Grenzsysteme einführt
Die Grenzkontrollverfahren für Reisende nach Italien ändern sich: Die biometrische Registrierung im Rahmen des EU-Einreise-/Ausreisesystems wird bereits erprobt, die separate ETIAS-Genehmigung für visumfreie Staatsangehörige folgt Ende 2026. Italienische Konsulate haben zudem die Dokumentenanforderungen verschärft und bestehen bei nationalen Visumanträgen auf persönliche biometrische Erfassung. Geschäftsreisende sollten daher mehr Vorlaufzeit einplanen und ihre Reiseinformationen jetzt aktualisieren.
Liberale erwägen drastische Kürzungen bei internationalen Studierenden und Fachkräften
Interne Dokumente der Liberalen Partei zeigen laufende Diskussionen über eine Begrenzung der Einschreibungen internationaler Studierender und eine Reduzierung der Plätze für Fachkräftevisa. Ziel des Plans ist es, den Druck auf Wohnraum und Infrastruktur zu verringern, doch Universitäten und die Wirtschaft lehnen ihn ab. Obwohl die Details noch nicht feststehen, deutet die Debatte auf eine wahrscheinliche Verschärfung der Visabestimmungen in den kommenden Jahren hin.
Kanada erwartet 2025 starken Rückgang bei der Ankunft ausländischer Arbeitskräfte
Statistiken von IRCC zeigen, dass Kanada 2025 voraussichtlich nur etwa 202.900 ausländische Arbeitskräfte aufnehmen wird – 45 Prozent unter dem offiziellen Ziel. Neue bundesstaatliche Obergrenzen, höhere Lohnanforderungen und ein Moratorium für bestimmte Arbeitsmarktprüfungen (LMIA) bremsen das Wachstum. Arbeitgeber stehen vor einem noch engeren Arbeitsmarkt und müssen möglicherweise verstärkt auf innerbetriebliche Versetzungen oder Programme der Provinznominierung setzen.
Koalition verschiebt Entscheidung über Migrationskapazitäten, prüft Verschärfung der Visakategorien
Die Oppositionskoalition hat die Festlegung einer konkreten Obergrenze für Migration verschoben und plant stattdessen, zu Weihnachten nur allgemeine Grundsätze zur Migrationspolitik zu veröffentlichen, während die wirtschaftlichen Modellierungen weiterlaufen. Die Partei erwägt gezielte Kürzungen bei Studenten- und Niedriglohnvisa, eine verstärkte Durchsetzung der Regeln sowie eine Überarbeitung der Liste der Fachberufe. Dabei versucht sie, den Druck aus dem konservativen Flügel mit den Warnungen der Wirtschaft vor Fachkräftemangel in Einklang zu bringen.
USA beschleunigt Visainterviews für Inhaber von Tickets zur Fußball-WM 2026
Die USA werden Inhabern von WM-Tickets bei Terminen für Nicht-Einwanderungsvisa Vorrang einräumen, 400 Konsularbeamte zusätzlich einsetzen und anstreben, die durchschnittlichen Wartezeiten unter 60 Tagen zu halten. Diese Maßnahme könnte Ausgaben von 30 Milliarden Dollar durch Besucher freisetzen und die Reise für 5 bis 10 Millionen ausländische Fans und Geschäftsreisende erleichtern.
Visum für südafrikanischen Mann nach Neonazi-Demo in Sydney annulliert
Das Innenministerium hat das Arbeitsvisum des südafrikanischen Ingenieurs Matthew Gruter nach seiner Teilnahme an einer Neonazi-Demonstration widerrufen. Er wurde am 18. November festgenommen und soll abgeschoben werden. Der Vorfall unterstreicht die Entschlossenheit der Regierung, Visa aus Gründen der Charaktereigenschaften zu annullieren, und dient als Warnung an Sponsoren, die Vorschriften einzuhalten.
Spannungen zwischen Peking und Tokio führen zu gegenseitigen Reisehinweisen und massenhaften Flugausfällen
Am 17. und 18. November 2025 warnte Japan seine Bürger in China, ihre Sicherheitsvorkehrungen zu verstärken, während China seine Staatsangehörigen aufforderte, Reisen nach Japan zu vermeiden. Chinesische Fluggesellschaften bieten bis Jahresende kostenlose Rückerstattungen oder Umbuchungen für Flüge nach Japan an, und schätzungsweise eine halbe Million Buchungen wurden bereits storniert. Der Konflikt gefährdet die Einnahmen aus dem Tourismushöhepunkt und erschwert die Planung von Geschäftsreisen.