
Die Regierung unter Premierminister Albanese hat das australische Arbeitsvisum des südafrikanischen Staatsbürgers Matthew Gruter annulliert, nachdem er am 8. November bei einer Neonazi-Demonstration vor dem Parlament von New South Wales fotografiert wurde. Innenminister Tony Burke bestätigte am 18. November, dass Grenzschutzbeamte Gruter in einer Frühmorgendurchsuchung festnahmen und ihn bis zu seiner Abschiebung in Abschiebehaft nahmen.
Nach Paragraf 116 des Migrationsgesetzes kann der Minister ein Visum widerrufen, wenn der Inhaber eine Gefahr für die australische Gemeinschaft darstellt. Burke argumentierte, dass die von der National Socialist Network organisierte Kundgebung Hass und Rassenverhetzung fördere und damit den australischen Werten widerspreche. Das schnelle Vorgehen fand parteiübergreifend Zustimmung und folgt auf frühere Visumsstreichungen bei extremistischen Persönlichkeiten.
Gruter war 2022 mit einem arbeitgebergesponserten Visum nach Australien eingereist und arbeitete als Bauingenieur. Sein Arbeitgeber äußerte sich bislang nicht. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die Möglichkeiten für Berufungen begrenzt sind: Das Administrative Appeals Tribunal kann Widerrufsentscheidungen nur unter engen verfahrensrechtlichen Gesichtspunkten überprüfen.
Für Manager der internationalen Personalmobilität ist der Fall eine Mahnung, dass auch außerdienstliches Verhalten – insbesondere Aktivitäten mit extremistischem Hintergrund – zum Visumsentzug führen kann. Sponsoren sollten Verhaltenskodizes stärken und Reputationsrisiken genau beobachten. Der Vorfall zeigt zudem die Entschlossenheit der Regierung, Widerrufsbefugnisse zur Bekämpfung von Hassrede einzusetzen, im Einklang mit jüngsten Reformen, die die Charaktertest-Bestimmungen ausgeweitet haben.
Burke warnte, dass jeder Nicht-Staatsbürger, der Aktivitäten betreibt, die „Zwist schüren“, mit ähnlichen Konsequenzen rechnen müsse. Arbeitgeber, die ausländische Fachkräfte sponsern, sollten umfassend über australische Anti-Hass-Gesetze und Social-Media-Richtlinien informieren.
Nach Paragraf 116 des Migrationsgesetzes kann der Minister ein Visum widerrufen, wenn der Inhaber eine Gefahr für die australische Gemeinschaft darstellt. Burke argumentierte, dass die von der National Socialist Network organisierte Kundgebung Hass und Rassenverhetzung fördere und damit den australischen Werten widerspreche. Das schnelle Vorgehen fand parteiübergreifend Zustimmung und folgt auf frühere Visumsstreichungen bei extremistischen Persönlichkeiten.
Gruter war 2022 mit einem arbeitgebergesponserten Visum nach Australien eingereist und arbeitete als Bauingenieur. Sein Arbeitgeber äußerte sich bislang nicht. Rechtsexperten weisen darauf hin, dass die Möglichkeiten für Berufungen begrenzt sind: Das Administrative Appeals Tribunal kann Widerrufsentscheidungen nur unter engen verfahrensrechtlichen Gesichtspunkten überprüfen.
Für Manager der internationalen Personalmobilität ist der Fall eine Mahnung, dass auch außerdienstliches Verhalten – insbesondere Aktivitäten mit extremistischem Hintergrund – zum Visumsentzug führen kann. Sponsoren sollten Verhaltenskodizes stärken und Reputationsrisiken genau beobachten. Der Vorfall zeigt zudem die Entschlossenheit der Regierung, Widerrufsbefugnisse zur Bekämpfung von Hassrede einzusetzen, im Einklang mit jüngsten Reformen, die die Charaktertest-Bestimmungen ausgeweitet haben.
Burke warnte, dass jeder Nicht-Staatsbürger, der Aktivitäten betreibt, die „Zwist schüren“, mit ähnlichen Konsequenzen rechnen müsse. Arbeitgeber, die ausländische Fachkräfte sponsern, sollten umfassend über australische Anti-Hass-Gesetze und Social-Media-Richtlinien informieren.
Quelle: ABC News