
Eine vergleichende Reuters-Umfrage vom 17. November zeigt, dass Italien seine Abschreckungsmaßnahmen in der Migrationspolitik verstärkt, während andere EU-Hauptstädte ebenfalls eigene Verschärfungen umsetzen. Mit einem im September verabschiedeten Gesetz hat Italien die Dauer der administrativen Haft für irreguläre Migranten von sechs auf 18 Monate verlängert und den Anwendungsbereich des „besonderen humanitären Schutzes“ eingeschränkt. Das Innenministerium hat bereits Ausschreibungen für den Ausbau von Haftanstalten in der Nähe von Bari und Trapani veröffentlicht.
Parallel zu den nationalen Maßnahmen hat Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ein bilaterales Abkommen mit Albanien abgeschlossen, das den Bau von zwei Verarbeitungszentren in Shengjin und Gjader vorsieht. Ab Mitte 2026 könnten dort monatlich bis zu 3.000 Migranten, die im zentralen Mittelmeer abgefangen werden, untergebracht werden, während ihre Asylanträge nach italienischem Recht geprüft werden – ein Modell, das Kritiker mit dem britischen Rwanda-Plan vergleichen. Rechtliche Herausforderungen werden erwartet, doch Regierungsquellen berichten, dass Standortprüfungen und logistische Planungen bereits laufen.
Berater im Bereich Arbeitsmigration weisen darauf hin, dass die härtere Linie im Widerspruch zu Italiens gleichzeitiger Bemühung steht, mehr legale ausländische Arbeitskräfte über die neuen Flussi-Quoten anzuziehen. Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, sollten mit strengeren Polizeikontrollen bei der Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen rechnen und Nachweise über laufende Arbeitsverträge und Wohnraum bereithalten. NGOs warnen, dass längere Haftzeiten und die Offshore-Verarbeitung Proteste in der Nähe von Häfen und Logistikzentren auslösen könnten, was die Lieferketten stören könnte.
Auf EU-Ebene hat sich Rom mit acht weiteren Mitgliedstaaten zusammengeschlossen, um Änderungen an der Europäischen Menschenrechtskonvention zu fordern, damit Abschiebungen ausländischer Straftäter nicht mehr so leicht blockiert werden können. Diplomaten erwarten, dass die Debatte vor dem Justiz- und Innenministerrat im Dezember, bei dem der neue EU-Pakt für Migration und Asyl auf der Tagesordnung steht, an Fahrt gewinnt.
Parallel zu den nationalen Maßnahmen hat Ministerpräsidentin Giorgia Meloni ein bilaterales Abkommen mit Albanien abgeschlossen, das den Bau von zwei Verarbeitungszentren in Shengjin und Gjader vorsieht. Ab Mitte 2026 könnten dort monatlich bis zu 3.000 Migranten, die im zentralen Mittelmeer abgefangen werden, untergebracht werden, während ihre Asylanträge nach italienischem Recht geprüft werden – ein Modell, das Kritiker mit dem britischen Rwanda-Plan vergleichen. Rechtliche Herausforderungen werden erwartet, doch Regierungsquellen berichten, dass Standortprüfungen und logistische Planungen bereits laufen.
Berater im Bereich Arbeitsmigration weisen darauf hin, dass die härtere Linie im Widerspruch zu Italiens gleichzeitiger Bemühung steht, mehr legale ausländische Arbeitskräfte über die neuen Flussi-Quoten anzuziehen. Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, sollten mit strengeren Polizeikontrollen bei der Verlängerung von Aufenthaltserlaubnissen rechnen und Nachweise über laufende Arbeitsverträge und Wohnraum bereithalten. NGOs warnen, dass längere Haftzeiten und die Offshore-Verarbeitung Proteste in der Nähe von Häfen und Logistikzentren auslösen könnten, was die Lieferketten stören könnte.
Auf EU-Ebene hat sich Rom mit acht weiteren Mitgliedstaaten zusammengeschlossen, um Änderungen an der Europäischen Menschenrechtskonvention zu fordern, damit Abschiebungen ausländischer Straftäter nicht mehr so leicht blockiert werden können. Diplomaten erwarten, dass die Debatte vor dem Justiz- und Innenministerrat im Dezember, bei dem der neue EU-Pakt für Migration und Asyl auf der Tagesordnung steht, an Fahrt gewinnt.
Quelle: Reuters
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