
Im Gegensatz zu mehreren jüngsten Verschärfungen hat das österreichische Außenministerium am 19. November 2025 seine Sicherheitsbewertung für Samoa auf Stufe 1 – die sicherste Kategorie – herabgestuft. Begründet wird dies mit stabiler politischer Lage und niedrigen Kriminalitätsraten. Die Änderung folgt auf die Ratifizierung neuer Anti-Geldwäsche-Gesetze in Samoa, die internationale Risikobewertungen verbessert und die polizeiliche Zusammenarbeit mit Australien und Neuseeland erleichtert haben.
Österreichische Fernsehproduzenten, die Drehorte auf Pazifikinseln suchen, begrüßen die Nachricht. Die Naturfilmabteilung des ORF erkundet bereits Standorte in der Nähe von Apia für eine Meeresnaturschutz-Dokumentation im Jahr 2026. Bisher machten hohe Versicherungsprämien und Haftungsausschlüsse für Crewmitglieder solche Produktionen unmöglich.
Auch im Sportbereich ergeben sich neue Chancen. Der Österreichische Rugby-Verband, der ein Austauschprogramm mit ozeanischen Nationen betreibt, plant, seine U20-Mannschaft im Juli nächsten Jahres zu Trainingslagern nach Samoa zu schicken. Durch die Herabstufung der Reisewarnung entfallen für Schulen und Eltern viele Haftungshürden.
Die Einreise bleibt für Aufenthalte bis zu 90 Tagen visumfrei, allerdings müssen Reisepässe mindestens sechs Monate über die Ausreise hinaus gültig sein. Das Außenministerium weist darauf hin, dass elektronische österreichische Personalausweise nicht anerkannt werden, weshalb Reisende einen physischen Reisepass mitführen müssen. Die medizinische Versorgung ist einfach; das BMEIA empfiehlt daher eine umfassende Krankenversicherung mit Rücktransportmöglichkeit nach Neuseeland.
Österreichische Unternehmen im Ökotourismus sollten weiterhin lange Anreisezeiten über Sydney oder Auckland in ihre Fürsorgepflichten einplanen. Die niedrigere Risikobewertung wird jedoch Unternehmensgenehmigungen erleichtern und könnte die Zahl österreichischer Besucher von derzeit rund 800 pro Jahr steigern.
Österreichische Fernsehproduzenten, die Drehorte auf Pazifikinseln suchen, begrüßen die Nachricht. Die Naturfilmabteilung des ORF erkundet bereits Standorte in der Nähe von Apia für eine Meeresnaturschutz-Dokumentation im Jahr 2026. Bisher machten hohe Versicherungsprämien und Haftungsausschlüsse für Crewmitglieder solche Produktionen unmöglich.
Auch im Sportbereich ergeben sich neue Chancen. Der Österreichische Rugby-Verband, der ein Austauschprogramm mit ozeanischen Nationen betreibt, plant, seine U20-Mannschaft im Juli nächsten Jahres zu Trainingslagern nach Samoa zu schicken. Durch die Herabstufung der Reisewarnung entfallen für Schulen und Eltern viele Haftungshürden.
Die Einreise bleibt für Aufenthalte bis zu 90 Tagen visumfrei, allerdings müssen Reisepässe mindestens sechs Monate über die Ausreise hinaus gültig sein. Das Außenministerium weist darauf hin, dass elektronische österreichische Personalausweise nicht anerkannt werden, weshalb Reisende einen physischen Reisepass mitführen müssen. Die medizinische Versorgung ist einfach; das BMEIA empfiehlt daher eine umfassende Krankenversicherung mit Rücktransportmöglichkeit nach Neuseeland.
Österreichische Unternehmen im Ökotourismus sollten weiterhin lange Anreisezeiten über Sydney oder Auckland in ihre Fürsorgepflichten einplanen. Die niedrigere Risikobewertung wird jedoch Unternehmensgenehmigungen erleichtern und könnte die Zahl österreichischer Besucher von derzeit rund 800 pro Jahr steigern.
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