Forza-Italia-Abgeordneter fordert „Nulltoleranz“ gegenüber kriminellen Migranten und befürwortet gleichzeitig legale Einwanderung
Regierungsabgeordneter lobt neues Flussi-Dekret zur Beendigung des „Click-Day-Wildwest“
Parlament plant Anhörung mit Schengen-Aufsichtsausschuss zum legalen Arbeitsmarktzugang am 26. November
Neueste Nachrichten
Gewerkschaften in Padua laden zu Pressekonferenz wegen „kafkaesker“ Zustände in Einwanderungsämtern
Gewerkschaften in Padua informieren Medien am 25. November über massive Rückstaus an den Einwanderungsschaltern der Stadt, berichten von Wartezeiten von bis zu sechs Monaten und technischen Ausfällen. Der Konflikt deutet auf mögliche Verzögerungen für Inhaber von Arbeitserlaubnissen hin, die in den Industriepark des Veneto unterwegs sind.
EU-„Euroagenda“: Verkehr und Schengen-Dossiers für Italien in der Woche vom 24. bis 30. November im Fokus
Die Euroagenda von ANSA für den 24. November listet diese Woche EU-weite Sitzungen zu Military Schengen, Handels- und Arbeitsmarktdaten auf – Themen, die Auswirkungen auf italienische Frachtkorridore, Sicherheitsvorschriften für entsandte Arbeitnehmer und zukünftige Programme für Geschäftsreisende haben könnten. Interessierte Akteure sollten die Ergebnisse genau verfolgen, da mögliche Änderungen bei der Einhaltung der Vorschriften zu erwarten sind.
25.000 € für einen Job in Rom? Migranten decken Ausbeutungslücken im italienischen Decreto Flussi auf
Eine Untersuchung von Fanpage.it, veröffentlicht am 23. November, zeigt, dass einige Migranten bis zu 25.000 Euro an Vermittler für Decreto-Flussi-Visa zahlten, nur um dann von den sponsernden Arbeitgebern im Stich gelassen zu werden und Gefahr zu laufen, in einen illegalen Status zu geraten. NGOs berichten, dass weniger als 15 % der Quotenplätze tatsächlich in Aufenthaltserlaubnisse umgewandelt werden – aufgrund von Nichterscheinen der Arbeitgeber und bürokratischen Verzögerungen. Der Skandal dürfte zu Gesetzesänderungen und strengeren Sorgfaltspflichten für italienische Arbeitgeber führen.