
Der diplomatische Streit zwischen Peking und Tokio beeinflusst nun die Reisepläne von Schulen in Hongkong. Die Victoria Educational Organisation, die acht renommierte Kindergärten in der Stadt betreibt, bestätigte am 25. November, dass sie eine für das nächste Osterfest geplante einwöchige Studienreise nach Tokio abgesagt hat. Stattdessen werden Schüler und Eltern nach Chengdu in der Provinz Sichuan reisen.
Diese Entscheidung folgt auf eine aktualisierte Warnung des Sicherheitsbüros vom 15. November, das die Bevölkerung aufforderte, bei Reisen nach Japan „erhöhte Vorsicht“ walten zu lassen. Hintergrund sind eskalierende Spannungen, nachdem die japanische Premierministerin Sanae Takaichi angedeutet hatte, militärische Gewalt einzusetzen, falls China Taiwan angreifen sollte. Obwohl die Warnung keine formelle Reisewarnung darstellt, die Versicherungsansprüche auslösen würde, betonen Schulträger, dass sie das politische Risiko und die Sorgen der Eltern nicht ignorieren können.
Kindergärten und Grundschulen in Hongkong setzen zunehmend auf Auslandsstudienreisen, um den Schülern kulturelle Vielfalt näherzubringen. Japan war dabei das beliebteste Ziel: Im vergangenen Jahr besuchten fast 2,7 Millionen Hongkonger die Insel, viele im Rahmen von Familienpaketen, die Sightseeing mit kurzen Sprach- oder MINT-Workshops verbinden. Reiseveranstalter berichten, dass mindestens sechs weitere Schulen ihre für das erste Halbjahr 2026 geplanten Reisen derzeit überprüfen.
Die Verlegung der Reise nach Chengdu entspricht auch Pekings Wunsch nach engeren zwischenmenschlichen Verbindungen innerhalb des Festlands. Bildungsexperten heben hervor, dass Chengdu kulturell viel zu bieten hat – von Panda-Zuchtstationen bis zur archäologischen Stätte Jinsha – und gleichzeitig Währungsumtauschkosten sowie mögliche Visaprobleme entfallen.
Für die Reisebranche stellen abgesagte oder umgeleitete Schulreisen nur einen kleinen Teil der Gesamtnachfrage dar, sie sind jedoch ein Stimmungsbarometer. Fluggesellschaften wie Cathay Pacific und Hongkong Airlines haben flexible Umbuchungsregelungen für Japan-Strecken eingeführt, und Hotels in Osaka und Hokkaido berichten seit Mitte November von deutlich zurückgehenden Anfragen aus Hongkong. Sollte der Konflikt sich verschärfen, könnte auch der Business-Class-Verkehr – der nach einem starken Sommer ohnehin schwächelt – leiden, da Firmenreisemanager ihre Fürsorgepflichten neu bewerten.
Diese Entscheidung folgt auf eine aktualisierte Warnung des Sicherheitsbüros vom 15. November, das die Bevölkerung aufforderte, bei Reisen nach Japan „erhöhte Vorsicht“ walten zu lassen. Hintergrund sind eskalierende Spannungen, nachdem die japanische Premierministerin Sanae Takaichi angedeutet hatte, militärische Gewalt einzusetzen, falls China Taiwan angreifen sollte. Obwohl die Warnung keine formelle Reisewarnung darstellt, die Versicherungsansprüche auslösen würde, betonen Schulträger, dass sie das politische Risiko und die Sorgen der Eltern nicht ignorieren können.
Kindergärten und Grundschulen in Hongkong setzen zunehmend auf Auslandsstudienreisen, um den Schülern kulturelle Vielfalt näherzubringen. Japan war dabei das beliebteste Ziel: Im vergangenen Jahr besuchten fast 2,7 Millionen Hongkonger die Insel, viele im Rahmen von Familienpaketen, die Sightseeing mit kurzen Sprach- oder MINT-Workshops verbinden. Reiseveranstalter berichten, dass mindestens sechs weitere Schulen ihre für das erste Halbjahr 2026 geplanten Reisen derzeit überprüfen.
Die Verlegung der Reise nach Chengdu entspricht auch Pekings Wunsch nach engeren zwischenmenschlichen Verbindungen innerhalb des Festlands. Bildungsexperten heben hervor, dass Chengdu kulturell viel zu bieten hat – von Panda-Zuchtstationen bis zur archäologischen Stätte Jinsha – und gleichzeitig Währungsumtauschkosten sowie mögliche Visaprobleme entfallen.
Für die Reisebranche stellen abgesagte oder umgeleitete Schulreisen nur einen kleinen Teil der Gesamtnachfrage dar, sie sind jedoch ein Stimmungsbarometer. Fluggesellschaften wie Cathay Pacific und Hongkong Airlines haben flexible Umbuchungsregelungen für Japan-Strecken eingeführt, und Hotels in Osaka und Hokkaido berichten seit Mitte November von deutlich zurückgehenden Anfragen aus Hongkong. Sollte der Konflikt sich verschärfen, könnte auch der Business-Class-Verkehr – der nach einem starken Sommer ohnehin schwächelt – leiden, da Firmenreisemanager ihre Fürsorgepflichten neu bewerten.
Quelle: South China Morning Post
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