
Neue Daten verdeutlichen die wachsenden Auswirkungen der US-Visumskontrollen auf die Einschreibungen indischer Studierender. An der University of Washington sank die Zahl der internationalen Studierenden aus Indien und China in diesem Herbst um 9 % – nach einem einmonatigen Bearbeitungsstopp und neuen Prüfregeln für soziale Medien, die Anfang des Jahres eingeführt wurden.
Eine umfassendere Global Enrolment Benchmark Survey, die 461 Institutionen umfasst, zeigt, dass die Einschreibungen von Bachelor- und Masterstudierenden in den USA um 6 % bzw. 19 % zurückgingen. 85 % der Universitäten nannten Visumshürden als Hauptproblem. Kanadische Hochschulen verzeichneten sogar noch stärkere Rückgänge, während Asien und Europa Marktanteile gewannen.
Für indische Familien verändert sich die Kalkulation: Europas zweijährige Masterprogramme, niedrigere Studiengebühren sowie Möglichkeiten für ein postgraduales Arbeiten in Deutschland und den Niederlanden werden zunehmend attraktiver. US-Universitäten intensivieren unterdessen ihre Rekrutierungsmessen in Indien, bieten Bewerbungsgebührenbefreiungen an und arbeiten mit VFS Global zusammen, um Workshops zur Interviewvorbereitung zu veranstalten – mit dem Ziel, die Visumserteilungsquoten zu verbessern.
Bildungsanalysten warnen, dass ein anhaltender Rückgang die Forschungsleistung der USA und die damit verbundenen Ausgaben beeinträchtigen könnte – internationale Studierende trugen 2024 mit 38 Milliarden US-Dollar zur US-Wirtschaft bei. Indische EdTech-Unternehmen reagieren bereits und bewerben „Plan B“-Ziele sowie hybride Online-/Präsenz-Studiengänge, die das Visumrisiko minimieren.
Unternehmen, die auf US-ausgebildete indische Fachkräfte im MINT-Bereich angewiesen sind, sollten diese Entwicklungen genau beobachten; kleinere Absolventenkohorten könnten den Pool für Optional Practical Training (OPT)-Einstellungen in den Jahren 2027–28 verknappen.
Eine umfassendere Global Enrolment Benchmark Survey, die 461 Institutionen umfasst, zeigt, dass die Einschreibungen von Bachelor- und Masterstudierenden in den USA um 6 % bzw. 19 % zurückgingen. 85 % der Universitäten nannten Visumshürden als Hauptproblem. Kanadische Hochschulen verzeichneten sogar noch stärkere Rückgänge, während Asien und Europa Marktanteile gewannen.
Für indische Familien verändert sich die Kalkulation: Europas zweijährige Masterprogramme, niedrigere Studiengebühren sowie Möglichkeiten für ein postgraduales Arbeiten in Deutschland und den Niederlanden werden zunehmend attraktiver. US-Universitäten intensivieren unterdessen ihre Rekrutierungsmessen in Indien, bieten Bewerbungsgebührenbefreiungen an und arbeiten mit VFS Global zusammen, um Workshops zur Interviewvorbereitung zu veranstalten – mit dem Ziel, die Visumserteilungsquoten zu verbessern.
Bildungsanalysten warnen, dass ein anhaltender Rückgang die Forschungsleistung der USA und die damit verbundenen Ausgaben beeinträchtigen könnte – internationale Studierende trugen 2024 mit 38 Milliarden US-Dollar zur US-Wirtschaft bei. Indische EdTech-Unternehmen reagieren bereits und bewerben „Plan B“-Ziele sowie hybride Online-/Präsenz-Studiengänge, die das Visumrisiko minimieren.
Unternehmen, die auf US-ausgebildete indische Fachkräfte im MINT-Bereich angewiesen sind, sollten diese Entwicklungen genau beobachten; kleinere Absolventenkohorten könnten den Pool für Optional Practical Training (OPT)-Einstellungen in den Jahren 2027–28 verknappen.
Quelle: KUOW / Economic Times
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