Polen aktiviert EU-Biometrisches Ein- und Ausreisesystem an 38 Grenzübergängen
Grenzschutz verlängert interne Schengen-Kontrollen; 45 illegale Grenzübertritte vereitelt
Arbeitgeber bereiten sich auf 2026 vor, da Polen die Vorschriften für ausländische Arbeitskräfte verschärft
Neueste Nachrichten
Sabotage an der Bahnstrecke Warschau–Lublin stört den Verkehr und löst Sicherheitsmaßnahmen aus
Sabotage an der Bahnstrecke Warschau–Lublin legte den Verkehr für 36 Stunden lahm, was Pendler und Fracht verzögerte und sich negativ auf Hilfslieferungen in die Ukraine auswirkte. Ermittler machen russische Akteure verantwortlich, woraufhin Polen die Reisesicherheit verschärft hat. Unternehmen überarbeiten nun ihre Fürsorgepflichten und Logistikpläne.
Polen führt EU-weites biometrisches Ein- und Ausreisesystem an 38 Grenzübergängen ein
Polen hat an 38 Grenzübergängen das EU-Ein- und Ausreisesystem aktiviert und ersetzt damit die herkömmlichen Passstempel durch die Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsscans. Das 47 Millionen Euro teure System soll die Wartezeiten bei wiederholten Grenzübertritten auf 20 Sekunden reduzieren und ermöglicht automatische Abfragen von Interpol- und SIS-Warnmeldungen. Unternehmen sind verpflichtet, Reisende über die neuen biometrischen Verfahren zu informieren und ihre Datenschutzrichtlinien zu überprüfen. Warschau sieht in der Einführung zudem ein Druckmittel, um die internen Kontrollen in den Nachbarländern abzuschaffen.
Arbeitgeber bereiten sich auf 2026 vor, da Polen die Vorschriften für ausländische Arbeitskräfte verschärft
Mit der nun verpflichtenden vollständigen elektronischen Antragstellung für Arbeitserlaubnisse bereiten sich polnische Arbeitgeber auf drei kritische Punkte im Jahr 2026 vor: das Auslaufen der ukrainischen Schutzregelung, eine Anhebung der Mindestlohngrenze und strengere Vorschriften für Saisonarbeit. Personalabteilungen sollten die Einhaltung der Vorschriften überprüfen, ihre Mitarbeiter im Umgang mit dem neuen Portal schulen und längere Bearbeitungszeiten einplanen.
Sabotage an der Bahnstrecke Warschau–Lublin stört den Verkehr und löst Sicherheitsmaßnahmen aus
Eine Bombe auf der Bahnstrecke Warschau–Lublin legte den Verkehr für 36 Stunden lahm, verursachte Umleitungen und führte zur Ausweisung der letzten russischen Konsularbeamten aus Polen. Die Staatsanwaltschaft hat nun einen dritten ukrainischen Komplizen angeklagt. Unternehmen müssen sich auf strengere Sicherheitskontrollen im Schienenverkehr und höhere Frachtversicherungsprämien einstellen.
Grenzschutz meldet 45 illegale Grenzübertrittsversuche – vorübergehende Kontrollen zu Deutschland und Litauen verlängert
Ein neuer Grenzschutzbericht zeigt 45 vereitelte Grenzübertritte aus Belarus innerhalb von drei Tagen und liefert detaillierte Statistiken zu Stichprobenkontrollen an den deutschen und litauischen Grenzen. Die vorübergehenden Kontrollen innerhalb des Schengen-Raums, die nun bis April 2026 verlängert wurden, bedeuten, dass alle Reisenden – einschließlich Berufspendler – mit Ausweiskontrollen und geringfügigen Verzögerungen rechnen müssen.