
Zu spät für den Flug und den Real-ID-konformen Ausweis vergessen? Die Transportation Security Administration (TSA) hat einen Plan – vorausgesetzt, Sie sind bereit zu zahlen. Ein im Federal Register veröffentlichtes Dokument schlägt eine Gebühr von 18 US-Dollar vor, mit der Reisende ohne akzeptablen physischen Ausweis ihre Identität durch die Eingabe persönlicher Daten und einen Live-Gesichtserkennungsscan an einem TSA-Kiosk bestätigen können. Die Gebühr gilt für eine unbegrenzte Nutzung über zehn aufeinanderfolgende Tage – praktisch eine Kulanzfrist für Hin- und Rückflug.
Die TSA argumentiert, dass die derzeitige manuelle Alternative – bei der Mitarbeiter eine Hotline anrufen, um die persönlichen Daten eines Reisenden zu überprüfen – teuer ist und den Ablauf an den Kontrollstellen verlangsamt. Das biometriebasierte System, das frühestens im Januar 2026 eingeführt werden soll, automatisiert diese Überprüfung und ermöglicht der Behörde, den Service an mehr Flughäfen ohne zusätzliches Personal deutlich auszuweiten.
Für Geschäftsreisende ist der Vorschlag ambivalent. Einerseits bietet er eine verlässliche Notlösung für kurzfristige Reisen. Andererseits bedeutet er eine neue Kostenstelle pro Passagier – und das ausgerechnet in einer Zeit, in der Unternehmen mit steigenden Flugpreisen und knapperen Reisekassen kämpfen. Firmen sollten ihre Reiserichtlinien überarbeiten, um klarzustellen, ob die Gebühr erstattungsfähig ist, und Mitarbeiter daran erinnern, dass ein zugelassener Ausweis weiterhin Pflicht ist.
Datenschützer melden bereits Bedenken an. Im Gegensatz zu TSA PreCheck wäre die Teilnahme an der Real-ID-Alternative für Personen ohne konformen Ausweis verpflichtend, und die Datenbank würde sensible biometrische Informationen enthalten. Die TSA versichert, dass die Daten verschlüsselt und nach der Identitätsprüfung gelöscht werden, doch Bürgerrechtsorganisationen fordern unabhängige Prüfungen als Teil der endgültigen Regelung.
Die Stellungnahmefrist läuft bis Ende Dezember. Sollte die Gebühr im Regelungsprozess bestehen bleiben, ist damit zu rechnen, dass Fluggesellschaften und Geschäftsreiseplattformen ihre Check-in-Erinnerungen und App-Benachrichtigungen anpassen, damit Reisende die Kosten für das Vergessen des Ausweises kennen.
Die TSA argumentiert, dass die derzeitige manuelle Alternative – bei der Mitarbeiter eine Hotline anrufen, um die persönlichen Daten eines Reisenden zu überprüfen – teuer ist und den Ablauf an den Kontrollstellen verlangsamt. Das biometriebasierte System, das frühestens im Januar 2026 eingeführt werden soll, automatisiert diese Überprüfung und ermöglicht der Behörde, den Service an mehr Flughäfen ohne zusätzliches Personal deutlich auszuweiten.
Für Geschäftsreisende ist der Vorschlag ambivalent. Einerseits bietet er eine verlässliche Notlösung für kurzfristige Reisen. Andererseits bedeutet er eine neue Kostenstelle pro Passagier – und das ausgerechnet in einer Zeit, in der Unternehmen mit steigenden Flugpreisen und knapperen Reisekassen kämpfen. Firmen sollten ihre Reiserichtlinien überarbeiten, um klarzustellen, ob die Gebühr erstattungsfähig ist, und Mitarbeiter daran erinnern, dass ein zugelassener Ausweis weiterhin Pflicht ist.
Datenschützer melden bereits Bedenken an. Im Gegensatz zu TSA PreCheck wäre die Teilnahme an der Real-ID-Alternative für Personen ohne konformen Ausweis verpflichtend, und die Datenbank würde sensible biometrische Informationen enthalten. Die TSA versichert, dass die Daten verschlüsselt und nach der Identitätsprüfung gelöscht werden, doch Bürgerrechtsorganisationen fordern unabhängige Prüfungen als Teil der endgültigen Regelung.
Die Stellungnahmefrist läuft bis Ende Dezember. Sollte die Gebühr im Regelungsprozess bestehen bleiben, ist damit zu rechnen, dass Fluggesellschaften und Geschäftsreiseplattformen ihre Check-in-Erinnerungen und App-Benachrichtigungen anpassen, damit Reisende die Kosten für das Vergessen des Ausweises kennen.
Quelle: Condé Nast Traveler
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