
Das US-Heimatschutzministerium (DHS) hat im Federal Register bekanntgegeben, dass der Temporäre Schutzstatus (TPS) für Haiti zum 3. Februar 2026 ausläuft. Die amtierende DHS-Ministerin Kristi Noem erklärte, Haiti sehe sich „nicht mehr den außergewöhnlichen und vorübergehenden Bedingungen“ gegenüber, die das Programm ursprünglich rechtfertigten – eine Einschätzung, die im Widerspruch zu UN-Daten steht, die in diesem Jahr Rekordwerte bei Bandenkriminalität und die Vertreibung von über 1,4 Millionen Haitianern verzeichnen.
Der TPS hat schätzungsweise 340.000 haitianischen Staatsbürgern ein legales Leben und Arbeiten in den USA ermöglicht, von denen viele Familien gegründet, Häuser gekauft und wichtige Jobs im Gesundheitswesen und Gastgewerbe übernommen haben. Arbeitgeber stehen nun vor einer 12-monatigen Frist, um diese Arbeitskräfte durch alternative Visaprogramme zu ersetzen oder zu sponsern – eine besonders große Herausforderung angesichts der 65 % Ablehnungsquote bei der diesjährigen H-1B-Lotterie.
Einwanderungsanwälte rechnen mit einem Anstieg von späten Anträgen auf Green Cards und humanitären Aufenthaltsgenehmigungen. Da TPS-Inhaber jedoch keine unerlaubte Aufenthaltszeit ansammeln, benötigen viele zunächst vorläufige Verzichtserklärungen, um frühere Visaverstöße zu überwinden – was den Prozess um Monate verlängert und mit hohen Kosten verbunden ist. Unternehmen mit vielen haitianischen Mitarbeitern sollten sofort Notfallpläne entwickeln, einschließlich der Überprüfung von I-9-Dokumenten und der Anpassung globaler Mobilitätsbudgets für mögliche Umzugskosten oder Abfindungen.
Verbände wie die American Immigration Lawyers Association haben bereits Klagen angekündigt und verweisen auf Verfahrensfehler, die frühere Versuche, TPS zu beenden, gestoppt haben. Eine einstweilige Verfügung könnte den Status quo bewahren, doch Unternehmen sollten sich nicht allein auf Rechtsstreitigkeiten verlassen. Arbeitgeber sollten eine Doppelstrategie verfolgen: Mitarbeiter auf den Weggang vorbereiten und gleichzeitig mögliche gerichtliche Aufschübe unterstützen.
Politisch unterstreicht dieser Schritt die umfassendere Strategie der Trump-Administration, humanitäre Einwanderungswege einzuschränken und die arbeitsbasierte Einwanderung stärker an „leistungsorientierten“ Kriterien auszurichten. Multinationale Unternehmen sollten das Federal Register weiterhin beobachten, da weitere TPS-Aufhebungen (wie die für Myanmar) geprüft werden, und rechtliche Schnellreaktionskosten einplanen, da humanitäre Programme erneut unter verschärfter Kontrolle stehen.
Der TPS hat schätzungsweise 340.000 haitianischen Staatsbürgern ein legales Leben und Arbeiten in den USA ermöglicht, von denen viele Familien gegründet, Häuser gekauft und wichtige Jobs im Gesundheitswesen und Gastgewerbe übernommen haben. Arbeitgeber stehen nun vor einer 12-monatigen Frist, um diese Arbeitskräfte durch alternative Visaprogramme zu ersetzen oder zu sponsern – eine besonders große Herausforderung angesichts der 65 % Ablehnungsquote bei der diesjährigen H-1B-Lotterie.
Einwanderungsanwälte rechnen mit einem Anstieg von späten Anträgen auf Green Cards und humanitären Aufenthaltsgenehmigungen. Da TPS-Inhaber jedoch keine unerlaubte Aufenthaltszeit ansammeln, benötigen viele zunächst vorläufige Verzichtserklärungen, um frühere Visaverstöße zu überwinden – was den Prozess um Monate verlängert und mit hohen Kosten verbunden ist. Unternehmen mit vielen haitianischen Mitarbeitern sollten sofort Notfallpläne entwickeln, einschließlich der Überprüfung von I-9-Dokumenten und der Anpassung globaler Mobilitätsbudgets für mögliche Umzugskosten oder Abfindungen.
Verbände wie die American Immigration Lawyers Association haben bereits Klagen angekündigt und verweisen auf Verfahrensfehler, die frühere Versuche, TPS zu beenden, gestoppt haben. Eine einstweilige Verfügung könnte den Status quo bewahren, doch Unternehmen sollten sich nicht allein auf Rechtsstreitigkeiten verlassen. Arbeitgeber sollten eine Doppelstrategie verfolgen: Mitarbeiter auf den Weggang vorbereiten und gleichzeitig mögliche gerichtliche Aufschübe unterstützen.
Politisch unterstreicht dieser Schritt die umfassendere Strategie der Trump-Administration, humanitäre Einwanderungswege einzuschränken und die arbeitsbasierte Einwanderung stärker an „leistungsorientierten“ Kriterien auszurichten. Multinationale Unternehmen sollten das Federal Register weiterhin beobachten, da weitere TPS-Aufhebungen (wie die für Myanmar) geprüft werden, und rechtliche Schnellreaktionskosten einplanen, da humanitäre Programme erneut unter verschärfter Kontrolle stehen.
Quelle: The Guardian
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