
Der lange Zeit ruhende Administrative Review Council (ARC) hat ein 68-seitiges Diskussionspapier veröffentlicht, das untersucht, wie das neue Administrative Review Tribunal (ART) Australiens Migrations- und Asylfälle künftig behandeln sollte. Das Papier, das am 28. November veröffentlicht wurde, erfüllt ein Versprechen, das bei der Verabschiedung der ART-Gesetzgebung im Oktober 2024 im Parlament gegeben wurde.
Interessengruppen haben bis zum 2. Februar 2026 Zeit, zu Vorschlägen Stellung zu nehmen, die von spezialisierten Mitgliedern für Migrationsrecht und beschleunigten Verfahren bei Ablehnungen von Studentenvisa bis hin zu digitalen Anhörungen für appellierende Personen aus Regionen reichen. Der ARC prüft auch, ob das Tribunal Entscheidungen an das Innenministerium zur „Neuentscheidung“ innerhalb strenger Fristen zurückverweisen darf – eine Änderung, die nach Ansicht von Wirtschaftsverbänden die Dauer von Berufungsverfahren um Monate verkürzen könnte.
Warum das wichtig ist: Verzögerungen bei der Überprüfung von Entscheidungen sind ein versteckter Kostenfaktor für globale Mobilität. Arbeitgeber warten routinemäßig 18 bis 24 Monate auf eine endgültige Entscheidung, wenn eine Nominierung für ein Fachkräftevisum abgelehnt wird, wodurch wichtige Mitarbeiter mit befristeten Visa und eingeschränkter Reisefreiheit festgehalten werden. Werden die Empfehlungen des ARC umgesetzt, könnte die durchschnittliche Dauer von Berufungsverfahren laut Migrationsrechtsexperten auf unter neun Monate sinken.
Erwartet wird, dass Mobilitätsteams von Unternehmen, Branchenverbände und Landesregierungen Stellungnahmen einreichen. Der ARC hat angekündigt, im Januar Runden Tische in Sydney, Melbourne und online abzuhalten, um das Feedback der Arbeitgeber einzuholen.
Interessengruppen haben bis zum 2. Februar 2026 Zeit, zu Vorschlägen Stellung zu nehmen, die von spezialisierten Mitgliedern für Migrationsrecht und beschleunigten Verfahren bei Ablehnungen von Studentenvisa bis hin zu digitalen Anhörungen für appellierende Personen aus Regionen reichen. Der ARC prüft auch, ob das Tribunal Entscheidungen an das Innenministerium zur „Neuentscheidung“ innerhalb strenger Fristen zurückverweisen darf – eine Änderung, die nach Ansicht von Wirtschaftsverbänden die Dauer von Berufungsverfahren um Monate verkürzen könnte.
Warum das wichtig ist: Verzögerungen bei der Überprüfung von Entscheidungen sind ein versteckter Kostenfaktor für globale Mobilität. Arbeitgeber warten routinemäßig 18 bis 24 Monate auf eine endgültige Entscheidung, wenn eine Nominierung für ein Fachkräftevisum abgelehnt wird, wodurch wichtige Mitarbeiter mit befristeten Visa und eingeschränkter Reisefreiheit festgehalten werden. Werden die Empfehlungen des ARC umgesetzt, könnte die durchschnittliche Dauer von Berufungsverfahren laut Migrationsrechtsexperten auf unter neun Monate sinken.
Erwartet wird, dass Mobilitätsteams von Unternehmen, Branchenverbände und Landesregierungen Stellungnahmen einreichen. Der ARC hat angekündigt, im Januar Runden Tische in Sydney, Melbourne und online abzuhalten, um das Feedback der Arbeitgeber einzuholen.
Quelle: Attorney-General’s Department
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