
Die älteste Brauerei-Schule Nordamerikas zieht nach Kanada. Das 1868 gegründete Siebel Institute of Technology, lange Zeit in Chicago ansässig, gab am 28. November bekannt, dass es seine Präsenzkurse ab Januar 2026 nach Montréal verlegen wird. Als Grund nannte die Leitung jüngste US-Regulierungen, die es internationalen Studierenden zunehmend erschweren, vor Ort zu lernen, während Kanadas Visapolitik für Studierende vergleichsweise offen bleibt.
Die schnell wachsende Craft-Bier-Branche in Québec begrüßt den Schritt und erwartet einen Schub bei spezialisierten Ausbildungen und Forschungskooperationen. Branchenvertreter weisen darauf hin, dass Montréal bereits ein dichtes Netzwerk an Mikrobrauereien und lebensmittelwissenschaftlichen Programmen beherbergt; mit Siebel gewinnt die Stadt an Renommee und könnte Studierende aus Europa, Lateinamerika und Asien anziehen, die Kanada bislang gemieden hätten.
Für Fachleute im Bereich globale Mobilität ist die Entscheidung ein Lehrbeispiel dafür, wie sich Änderungen in der Einwanderungspolitik auf Unternehmensstandorte auswirken. Durch den Umzug nach Norden stellt Siebel sicher, dass seine internationalen Studierendengruppen Studiengenehmigungen innerhalb der regulären Bearbeitungszeiten von IRCC erhalten und Absolventen sofort Zugang zu Arbeitsgenehmigungen nach dem Studium sowie Arbeitgeber-Sponsoring haben.
Die Verlagerung unterstreicht einen aufkommenden Trend: Spezialisierte Berufsausbildungsanbieter suchen kanadische Städte mit hoher Lebensqualität und etablierten Einwanderergemeinschaften, um sich gegen restriktive US-Visabestimmungen abzusichern. Der zweisprachige Talentpool Montréals und Québecs günstiges Studiengebührenmodell waren weitere Anreize.
Die lokalen Behörden arbeiten eng mit Siebel zusammen, um die Anerkennung als Bildungseinrichtung zu beschleunigen und Programme mit bestehenden Zentren wie der Abteilung für Bioressourcen-Ingenieurwesen der McGill University zu vernetzen – ein weiterer Schritt, Montréal als Zentrum für Getränkeinnovation zu festigen.
Die schnell wachsende Craft-Bier-Branche in Québec begrüßt den Schritt und erwartet einen Schub bei spezialisierten Ausbildungen und Forschungskooperationen. Branchenvertreter weisen darauf hin, dass Montréal bereits ein dichtes Netzwerk an Mikrobrauereien und lebensmittelwissenschaftlichen Programmen beherbergt; mit Siebel gewinnt die Stadt an Renommee und könnte Studierende aus Europa, Lateinamerika und Asien anziehen, die Kanada bislang gemieden hätten.
Für Fachleute im Bereich globale Mobilität ist die Entscheidung ein Lehrbeispiel dafür, wie sich Änderungen in der Einwanderungspolitik auf Unternehmensstandorte auswirken. Durch den Umzug nach Norden stellt Siebel sicher, dass seine internationalen Studierendengruppen Studiengenehmigungen innerhalb der regulären Bearbeitungszeiten von IRCC erhalten und Absolventen sofort Zugang zu Arbeitsgenehmigungen nach dem Studium sowie Arbeitgeber-Sponsoring haben.
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Die lokalen Behörden arbeiten eng mit Siebel zusammen, um die Anerkennung als Bildungseinrichtung zu beschleunigen und Programme mit bestehenden Zentren wie der Abteilung für Bioressourcen-Ingenieurwesen der McGill University zu vernetzen – ein weiterer Schritt, Montréal als Zentrum für Getränkeinnovation zu festigen.
Quelle: Academica Group
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