Mindestgehalt für Familienzusammenführung steigt auf 44.300 € – Mittelschicht trifft es besonders hart
12-Millionen-Euro-Schnellverfahren: Asylentscheidungen bis 2026 innerhalb von sechs Monaten versprochen
Taxi-Stau legt Flughafen Dublin lahm – Unternehmen müssen Reisekonzepte komplett überdenken
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Verschärfung bei Studentenvisa droht, während Regierung den Englisch-Sprachweg überprüft
Irland überprüft sein englischsprachiges Studentenvisaprogramm und deutet mögliche Obergrenzen sowie strengere Kontrollen der Bildungseinrichtungen an, um zu verhindern, dass der Weg als „Hintertür“ für Arbeitsvisa genutzt wird. Kürzungen könnten die jährliche Aufnahme von 60.000 Studierenden reduzieren und das Angebot an Teilzeitarbeitskräften für Arbeitgeber einschränken.
Irland erwägt Kürzung von Englisch-Sprachstudentenvisa zur Eindämmung von „Hintertür“-Arbeitsmigration
Das Justizministerium überprüft das englischsprachige Studentenvisaprogramm Irlands, da Befürchtungen bestehen, es werde als „Hintertür“ für Arbeitsmigration genutzt. Minister warnen, dass dies zu weniger Visa und strengeren Kontrollen der Bildungseinrichtungen führen könnte, was die jährliche Aufnahme von 60.000 Studierenden verringern würde. Arbeitgeber, die auf studentische Arbeitskräfte oder Talente aus Absolventenprogrammen setzen, sollten sich auf ein engeres Angebot und höhere Lohnforderungen einstellen.
Irland plant 12-Millionen-Euro-Programm, um Asylentscheidungen von 18 auf sechs Monate zu verkürzen
Eine Initiative des Justizministeriums im Wert von 12 Millionen Euro zielt darauf ab, Asylentscheidungen bis Mitte 2026 innerhalb von drei bis sechs Monaten zu treffen – statt bisher 18 Monate. Schnellere Entscheidungen könnten die Kosten für die Direktversorgung senken und anerkannten Flüchtlingen ermöglichen, früher in Arbeitsgenehmigungs- oder Familienzusammenführungsprogramme zu wechseln – eine gute Nachricht für Arbeitgeber, die mit Arbeitskräftemangel kämpfen.
Einkommensgrenze für Familienzusammenführung in Irland steigt auf 44.300 €, belastet mittlere Einkommensgruppen
Ab sofort müssen irische Einwohner, die nicht-EWR-Ehepartner oder -Kinder sponsern möchten, ein Mindesteinkommen von 44.300 € nachweisen – statt bisher 30.000 € – sowie einen Wohnnachweis erbringen. Die deutlich höhere Einkommensgrenze wird die Umzugskosten für multinationale Unternehmen erhöhen und könnte Fachkräfte auf mittlerer Ebene abschrecken, sofern Arbeitgeber ihre Gehaltspakete nicht anpassen.
„Langsamfahr-Protest“ von Taxifahrern blockiert Zufahrt zum Flughafen Dublin und zwingt Unternehmen zu Reiseplanänderungen
Eine koordinierte „Schleichfahrt“ von 1.500 Taxis rund um den Flughafen Dublin am 27. November führte zu erheblichen Verzögerungen, woraufhin die DAA Reisende warnte. Der Protest gegen Ubers Pläne für Festpreise verdeutlicht die Anfälligkeit des Bodenzugangs zum verkehrsreichsten Drehkreuz Irlands und zwang Unternehmen, ungeplante Transportlösungen zu genehmigen.