
Das Justizministerium hat seine Richtlinie zur Familienzusammenführung außerhalb des EWR überarbeitet und die Mindestverdienstgrenze für ansässige Sponsor:innen von pauschal 30.000 € auf das nationale Median-Bruttogehalt von derzeit 44.300 € angehoben. Die Änderung tritt sofort in Kraft und steigt bei Haushalten mit mehreren Angehörigen weiter an: Ein Elternteil mit drei Kindern muss nun ein Bruttoeinkommen von etwa 64.200 € nachweisen.
Behörden begründen die höhere Hürde mit dem Schutz der öffentlichen Finanzen und der Förderung wirtschaftlicher Eigenständigkeit. Die Wirtschaftsvereinigung Ibec unterstützt die Grundidee zwar, warnt jedoch, dass Beschäftigte im mittleren Einkommensbereich, etwa in den Bereichen ICT und Finanzdienstleistungen, deren Gehalt oft variable Boni enthält, Schwierigkeiten haben könnten, die Schwelle zu erreichen. Arbeitgeber müssten möglicherweise variable Boni in garantierte Gehaltsbestandteile umwandeln oder Zulagen gewähren, um Lücken zu schließen.
Zudem müssen Antragsteller:innen bei der Visabeantragung nun auch eine „geeignete Unterkunft“ nachweisen, was die Nachfrage nach familiengerechtem Wohnraum auf dem ohnehin angespannten Immobilienmarkt in Dublin weiter anheizen dürfte. Branchenexperten für Mitarbeiterverlagerungen rechnen mit längeren Vorlaufzeiten und höheren Kosten, da Personalabteilungen Mietverträge abschließen müssen, bevor Angehörige ihre Anträge stellen.
Das Ministerium wird den Einkommensnachweis künftig jährlich an die Daten des Central Statistics Office anpassen, weshalb Mobility-Manager entsprechende Eskalationsklauseln in ihre Budgetplanung aufnehmen sollten. Auch die Antragsgebühren für Familienzusammenführungsvisa werden 2026 erhöht, was weitere Kostensteigerungen signalisiert.
Behörden begründen die höhere Hürde mit dem Schutz der öffentlichen Finanzen und der Förderung wirtschaftlicher Eigenständigkeit. Die Wirtschaftsvereinigung Ibec unterstützt die Grundidee zwar, warnt jedoch, dass Beschäftigte im mittleren Einkommensbereich, etwa in den Bereichen ICT und Finanzdienstleistungen, deren Gehalt oft variable Boni enthält, Schwierigkeiten haben könnten, die Schwelle zu erreichen. Arbeitgeber müssten möglicherweise variable Boni in garantierte Gehaltsbestandteile umwandeln oder Zulagen gewähren, um Lücken zu schließen.
Zudem müssen Antragsteller:innen bei der Visabeantragung nun auch eine „geeignete Unterkunft“ nachweisen, was die Nachfrage nach familiengerechtem Wohnraum auf dem ohnehin angespannten Immobilienmarkt in Dublin weiter anheizen dürfte. Branchenexperten für Mitarbeiterverlagerungen rechnen mit längeren Vorlaufzeiten und höheren Kosten, da Personalabteilungen Mietverträge abschließen müssen, bevor Angehörige ihre Anträge stellen.
Das Ministerium wird den Einkommensnachweis künftig jährlich an die Daten des Central Statistics Office anpassen, weshalb Mobility-Manager entsprechende Eskalationsklauseln in ihre Budgetplanung aufnehmen sollten. Auch die Antragsgebühren für Familienzusammenführungsvisa werden 2026 erhöht, was weitere Kostensteigerungen signalisiert.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
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