
Der Mittelmeer-Güterverkehrskorridor hat eine Warnung vor einem unbefristeten Streik im französischen Schienennetz ab dem 4. Dezember um 20:00 Uhr herausgegeben. Grenzüberschreitende Güterverkehrsstrecken – sowie einige Passagierverbindungen – sind von rollierenden Sperrungen betroffen: Modane (Richtung Italien) ist am 5. Dezember den ganzen Tag gesperrt; Cerbère-Portbou und die LGV Perpignan (Richtung Spanien) sind nachts und tagsüber geschlossen; auch Hendaye-Irun an der baskischen Grenze ist gesperrt. Nur begrenzte Durchfahrtszeiten bleiben bei Menton-Ventimiglia offen.
Die Sperrungen betreffen nicht nur den Güterverkehr, sondern auch internationale Passagierverbindungen wie die SNCF-Trenitalia TGVs und die Renfe-SNCF-Hochgeschwindigkeitszüge. Logistikunternehmen werden dringend gebeten, die Kapazitäten in Echtzeit mit den benachbarten Stellwerken abzustimmen, um Staus zu vermeiden. Spediteure berichten von Umleitungen über die Schweiz, was zusätzliche Kosten und längere Transitzeiten bedeutet.
Für Geschäftsreisende ist die größte Herausforderung die reduzierte Kapazität auf den Strecken Paris–Mailand, Lyon–Turin und Barcelona–Perpignan, was zu ausgebuchten Zügen und möglichen kurzfristigen Busersatzverkehren führt. Unternehmen mit Just-in-Time-Lieferketten durch die Alpen- und Pyrenäentunnel aktivieren bereits Notfallbestände.
Die Gewerkschaften haben kein Enddatum für den Streik bekanntgegeben; Beobachter befürchten, dass sich der Ausstand mit weiteren Protesten im öffentlichen Sektor im Laufe des Monats verbinden könnte. Mobilitätsmanager sollten die SNCF-Meldungen genau verfolgen, flexible Routen planen und, wo möglich, auf Flugalternativen ausweichen.
Die Sperrungen betreffen nicht nur den Güterverkehr, sondern auch internationale Passagierverbindungen wie die SNCF-Trenitalia TGVs und die Renfe-SNCF-Hochgeschwindigkeitszüge. Logistikunternehmen werden dringend gebeten, die Kapazitäten in Echtzeit mit den benachbarten Stellwerken abzustimmen, um Staus zu vermeiden. Spediteure berichten von Umleitungen über die Schweiz, was zusätzliche Kosten und längere Transitzeiten bedeutet.
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