
Die Polizei in Panchkula, Haryana, hat fünf Verdächtige festgenommen – darunter einen nationalen Boxsportler – im Zusammenhang mit einem grenzüberschreitenden Betrugsring, der mindestens acht Arbeitssuchende um insgesamt 4,8 Millionen INR (ca. 53.000 €) betrogen haben soll. Die Bande versprach Arbeitsvisa für Italien, Finnland und Australien und nutzte gefälschte Pässe, Botschaftsstempel sowie finnische Aufenthaltstitel, um glaubwürdig zu wirken.
Bei Razzien beschlagnahmten die Beamten 40 indische Pässe, vier finnische TRC-Karten, mehrere Scheckbücher, 7.500 € Bargeld sowie diverse gefälschte Stempel. Ermittler berichten, dass die Gruppe in sozialen Medien warb und gezielt junge Männer aus Punjab und Haryana ansprach, die verzweifelt auswandern wollten.
Italienische Konsularquellen teilten der Indian Express mit, dass die Nachfrage nach Terminen seit der Ausweitung der Arbeitsvisakontingente in Rom stark gestiegen sei – ein Nährboden für Betrüger. Die Botschaft betonte erneut, dass keine Drittanbieter Visa garantieren können und Bewerber ausschließlich das offizielle Prenota Online-System nutzen sollten.
Der Fall verdeutlicht das Reputationsrisiko für italienische Arbeitgeber, die auf ausländische Vermittler setzen. Rechtsexperten empfehlen, Partner sorgfältig zu prüfen und Arbeitsangebote erst nach Erhalt eines verifizierten Visums auszustellen. Mobility-Teams sollten neue Mitarbeiter zudem darauf hinweisen, dass italienische Behörden bei der Einreise biometrische Kontrollen von Langzeitvisa durchführen, wodurch gefälschte Dokumente leicht erkannt werden.
Nach indischem Recht drohen den Beschuldigten bis zu sieben Jahre Haft wegen Betrugs und Urkundenfälschung; weitere Anklagen sind möglich, falls Opfer in anderen Bundesstaaten identifiziert werden. Die italienischen Behörden wurden über Interpol informiert.
Bei Razzien beschlagnahmten die Beamten 40 indische Pässe, vier finnische TRC-Karten, mehrere Scheckbücher, 7.500 € Bargeld sowie diverse gefälschte Stempel. Ermittler berichten, dass die Gruppe in sozialen Medien warb und gezielt junge Männer aus Punjab und Haryana ansprach, die verzweifelt auswandern wollten.
Italienische Konsularquellen teilten der Indian Express mit, dass die Nachfrage nach Terminen seit der Ausweitung der Arbeitsvisakontingente in Rom stark gestiegen sei – ein Nährboden für Betrüger. Die Botschaft betonte erneut, dass keine Drittanbieter Visa garantieren können und Bewerber ausschließlich das offizielle Prenota Online-System nutzen sollten.
Der Fall verdeutlicht das Reputationsrisiko für italienische Arbeitgeber, die auf ausländische Vermittler setzen. Rechtsexperten empfehlen, Partner sorgfältig zu prüfen und Arbeitsangebote erst nach Erhalt eines verifizierten Visums auszustellen. Mobility-Teams sollten neue Mitarbeiter zudem darauf hinweisen, dass italienische Behörden bei der Einreise biometrische Kontrollen von Langzeitvisa durchführen, wodurch gefälschte Dokumente leicht erkannt werden.
Nach indischem Recht drohen den Beschuldigten bis zu sieben Jahre Haft wegen Betrugs und Urkundenfälschung; weitere Anklagen sind möglich, falls Opfer in anderen Bundesstaaten identifiziert werden. Die italienischen Behörden wurden über Interpol informiert.
Quelle: The Indian Express
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