
Die Einwanderungsbehörde Kalabriens führte am 2. Dezember eine doppelte Abschiebung durch: Ein Argentinier und ein Chilene wurden von Crotone zum Flughafen Rom-Fiumicino begleitet und von dort in ihre Heimatländer zurückgeführt. Beide hatten auf Prefekturebene Ausweisungsbescheide erhalten, nachdem sie es versäumt hatten, ihren Aufenthaltsstatus zu legalisieren; ihre Anträge auf Aufenthaltserlaubnis wurden mangels erforderlicher Unterlagen abgelehnt.
Im Rahmen derselben Aktion erhielten fünf weitere irreguläre Migranten Ausweisungsbescheide, während der Questore von Catanzaro gegen einen weiteren Ausländer, der als Gefahr für die öffentliche Sicherheit eingestuft wurde, eine Haftanordnung erließ. Die Maßnahme entspricht der Anweisung von Innenminister Matteo Piantedosi, die Abschiebungen von Überziehern, die per Flugzeug einreisen, zu priorisieren – ein Bereich, der bisher weniger mediale Aufmerksamkeit als die Ankünfte über See erhalten hatte.
Für Arbeitgeber ist dies eine deutliche Warnung: Schon das Überschreiten der erlaubten Aufenthaltsdauer bei kurzfristigen Einsätzen kann bei Entdeckung eine schnelle Abschiebung nach sich ziehen. Unternehmen sollten die Reisetage genau prüfen, sicherstellen, dass Mitarbeiter bei Rollenwechseln ihre Genehmigungen rechtzeitig umwandeln, und digitale Kopien aller Einreichungsbelege für eventuelle Kontrollen bereithalten.
Die Polizei kündigte zudem an, ab Mitte Dezember biometrische Kontrollen bei Zeitarbeitsfirmen in ganz Kalabrien durchzuführen, um zu überprüfen, ob Saisonarbeitskräfte gültige Arbeitsverträge besitzen. Mobilitätsteams mit Einsätzen in der Region sollten daher Mitarbeiterinformationen und Kontakte für rechtliche Unterstützung vorbereiten.
Im Rahmen derselben Aktion erhielten fünf weitere irreguläre Migranten Ausweisungsbescheide, während der Questore von Catanzaro gegen einen weiteren Ausländer, der als Gefahr für die öffentliche Sicherheit eingestuft wurde, eine Haftanordnung erließ. Die Maßnahme entspricht der Anweisung von Innenminister Matteo Piantedosi, die Abschiebungen von Überziehern, die per Flugzeug einreisen, zu priorisieren – ein Bereich, der bisher weniger mediale Aufmerksamkeit als die Ankünfte über See erhalten hatte.
Für Arbeitgeber ist dies eine deutliche Warnung: Schon das Überschreiten der erlaubten Aufenthaltsdauer bei kurzfristigen Einsätzen kann bei Entdeckung eine schnelle Abschiebung nach sich ziehen. Unternehmen sollten die Reisetage genau prüfen, sicherstellen, dass Mitarbeiter bei Rollenwechseln ihre Genehmigungen rechtzeitig umwandeln, und digitale Kopien aller Einreichungsbelege für eventuelle Kontrollen bereithalten.
Die Polizei kündigte zudem an, ab Mitte Dezember biometrische Kontrollen bei Zeitarbeitsfirmen in ganz Kalabrien durchzuführen, um zu überprüfen, ob Saisonarbeitskräfte gültige Arbeitsverträge besitzen. Mobilitätsteams mit Einsätzen in der Region sollten daher Mitarbeiterinformationen und Kontakte für rechtliche Unterstützung vorbereiten.
Quelle: ANSA
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