
Am Abend des 3. Dezember begrüßte der italienische Europaabgeordnete Nicola Procaccini (Fratelli d’Italia/ECR) in Brüssel die Annahme von Änderungen am EU-Pakt für Migration und Asyl durch den LIBE-Ausschuss. Der mit Unterstützung der Mitte-Rechts-Fraktionen und der Enthaltung von Renew verabschiedete Text schafft eine EU-weite Liste „sicherer Drittstaaten“ und stellt klar, dass irreguläre Migranten nicht nur in ihr Herkunfts- oder Transitland, sondern auch in jedes Land mit EU-Abkommen zurückgeführt werden können.
Hintergrund – Italien setzt sich seit langem für strengere, blockweite Rückführungsregeln ein, um die Verwaltungsbelastung der Erstaufnahmeländer zu verringern. Die Abstimmung im Ausschuss bringt die Verhandlungen mit dem Rat voran und ebnet den Weg für die Plenarabstimmung im Januar. Nach Inkrafttreten verpflichtet die Verordnung die Mitgliedstaaten, Rückführungen innerhalb enger Fristen zu priorisieren und biometrische Daten im aktualisierten Eurodac-System auszutauschen.
Auswirkungen für Italien – Rom erwartet eine schnellere Bearbeitung von Rückführungsfällen, was die Überbelegung in Haftzentren in Sizilien und Apulien verringern könnte. Die Regierung führt bereits Gespräche mit Albanien, Tunesien und Ägypten, um Aufnahme- und Rückführungskorridore zu formalisieren, die mit dem neuen EU-Rahmen übereinstimmen.
Auswirkungen auf Unternehmen und Mobilität – Obwohl die Regelungen auf irreguläre Migration abzielen, könnten strengere Rückführungsregeln Nebenwirkungen haben: Konsulate „sicherer Länder“ könnten einer intensiveren Visaüberprüfung unterliegen, und Arbeitgeber müssen mit längeren Sicherheitsprüfungen bei Einstellungen aus neu gelisteten Staaten rechnen. Mobilitätsteams sollten sich auf mögliche Verzögerungen bei Hintergrundüberprüfungen ab Mitte 2026 einstellen.
Hintergrund – Italien setzt sich seit langem für strengere, blockweite Rückführungsregeln ein, um die Verwaltungsbelastung der Erstaufnahmeländer zu verringern. Die Abstimmung im Ausschuss bringt die Verhandlungen mit dem Rat voran und ebnet den Weg für die Plenarabstimmung im Januar. Nach Inkrafttreten verpflichtet die Verordnung die Mitgliedstaaten, Rückführungen innerhalb enger Fristen zu priorisieren und biometrische Daten im aktualisierten Eurodac-System auszutauschen.
Auswirkungen für Italien – Rom erwartet eine schnellere Bearbeitung von Rückführungsfällen, was die Überbelegung in Haftzentren in Sizilien und Apulien verringern könnte. Die Regierung führt bereits Gespräche mit Albanien, Tunesien und Ägypten, um Aufnahme- und Rückführungskorridore zu formalisieren, die mit dem neuen EU-Rahmen übereinstimmen.
Auswirkungen auf Unternehmen und Mobilität – Obwohl die Regelungen auf irreguläre Migration abzielen, könnten strengere Rückführungsregeln Nebenwirkungen haben: Konsulate „sicherer Länder“ könnten einer intensiveren Visaüberprüfung unterliegen, und Arbeitgeber müssen mit längeren Sicherheitsprüfungen bei Einstellungen aus neu gelisteten Staaten rechnen. Mobilitätsteams sollten sich auf mögliche Verzögerungen bei Hintergrundüberprüfungen ab Mitte 2026 einstellen.
Quelle: ANSA
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Italien.Mehr von Italien
Alle anzeigen
Bulletin des Innenministeriums: 63.712 Migranten sind 2025 in Italien angekommen – Tempo entspricht dem Vorjahr
Italien wandelt Dekret-Gesetz 146/2025 in Gesetz um, verlängert Sonderquoten für ausländische Pflegekräfte und beschleunigt Arbeitsgenehmigungsverfahren