
Die chinesische Social-Media-Plattform Xiaohongshu ist derzeit voll von Beiträgen, die nach Urlaubsideen jenseits Japans suchen, nachdem Peking Mitte November eine Reisewarnung herausgegeben hatte, die Bürger aufforderte, das Land zu meiden. Neue Buchungsdaten vom 11. Dezember zeigen, dass Südkorea Japan als beliebtestes Auslandsreiseziel auf mehreren großen chinesischen Reise-Apps überholt hat, wobei Jeju und Seoul besonders gefragt sind. Auch die Suchanfragen für Singapur, Thailand und Vietnam sind im Wochenvergleich zweistellig gestiegen.
Branchenexperten sehen in dieser Entwicklung das Potenzial, die regionalen Tourismusmuster nachhaltig zu verändern. Malaysias Incoming-Sektor hofft, allein im Dezember 30.000 zusätzliche chinesische Besucher anzuziehen, unterstützt durch die kürzlich eingeführte Visafreiheit. Russland und die Türkei gewinnen als Nischenziele für Wintersportler an Bedeutung, die sonst normalerweise nach Hokkaido reisen würden. Fluggesellschaften reagieren schnell: Asiana plant, bis März 165 wöchentliche Flüge nach China anzubieten – ein Kapazitätsanstieg von 20 Prozent.
Laut dem China Outbound Tourism Research Institute ist der Trend zur Umorientierung mehr als nur ein kurzfristiger Effekt. Die Vorausbuchungen für Japan im Januar und Februar liegen 40 bis 50 Prozent unter dem üblichen Niveau, was den Nachbarmärkten eine Chance bietet, Treueprogramme aufzubauen und wiederkehrende Besucher zu gewinnen. Die südkoreanische Regierung prüft derzeit die Bearbeitungszeiten für Visa und erwägt gezielte E-Visum-Pilotprojekte für chinesische Gruppenreisen, um die Marktanteile zu sichern.
Für multinationale Unternehmen bedeutet die sich wandelnde Reiselandschaft, dass Kundentermine und Incentive-Reisen im kommenden Quartal möglicherweise leichter in Seoul oder Bangkok als in Tokio organisiert werden können. Reiseveranstalter empfehlen, bevorzugte Fluggesellschaften zu aktualisieren und Sicherheitsunterweisungen anzupassen, insbesondere für Russland-Reisen, bei denen Versicherungs- und Sanktionsprüfungen komplex sein können.
Branchenexperten sehen in dieser Entwicklung das Potenzial, die regionalen Tourismusmuster nachhaltig zu verändern. Malaysias Incoming-Sektor hofft, allein im Dezember 30.000 zusätzliche chinesische Besucher anzuziehen, unterstützt durch die kürzlich eingeführte Visafreiheit. Russland und die Türkei gewinnen als Nischenziele für Wintersportler an Bedeutung, die sonst normalerweise nach Hokkaido reisen würden. Fluggesellschaften reagieren schnell: Asiana plant, bis März 165 wöchentliche Flüge nach China anzubieten – ein Kapazitätsanstieg von 20 Prozent.
Laut dem China Outbound Tourism Research Institute ist der Trend zur Umorientierung mehr als nur ein kurzfristiger Effekt. Die Vorausbuchungen für Japan im Januar und Februar liegen 40 bis 50 Prozent unter dem üblichen Niveau, was den Nachbarmärkten eine Chance bietet, Treueprogramme aufzubauen und wiederkehrende Besucher zu gewinnen. Die südkoreanische Regierung prüft derzeit die Bearbeitungszeiten für Visa und erwägt gezielte E-Visum-Pilotprojekte für chinesische Gruppenreisen, um die Marktanteile zu sichern.
Für multinationale Unternehmen bedeutet die sich wandelnde Reiselandschaft, dass Kundentermine und Incentive-Reisen im kommenden Quartal möglicherweise leichter in Seoul oder Bangkok als in Tokio organisiert werden können. Reiseveranstalter empfehlen, bevorzugte Fluggesellschaften zu aktualisieren und Sicherheitsunterweisungen anzupassen, insbesondere für Russland-Reisen, bei denen Versicherungs- und Sanktionsprüfungen komplex sein können.
Quelle: China Daily
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