
In einem am 11. Dezember ausgestrahlten Interview betonte der spanische Wirtschaftsminister Carlos Cuerpo, dass Migration für das Wachstum in Spanien und der gesamten EU unverzichtbar sei. Er widersprach damit den „falschen Erzählungen“, die in den sozialen Medien verbreitet werden. Für 2025 wird für Spanien ein Wachstum von 2,9 % prognostiziert – fast dreimal so hoch wie die kombinierte Wachstumsrate von Deutschland, Frankreich und Italien. Dies ist unter anderem auf den stetigen Zustrom von Arbeitskräften zurückzuführen, die Fachkräftelücken schließen und das Rentensystem stabilisieren.
Cuerpo räumte ein, dass die Migrationspolitik in einigen Mitgliedstaaten toxisch geworden sei, forderte die Entscheidungsträger jedoch auf, die Debatte auf Fakten zu stützen. Er verwies auf die erfolgreiche Legalisierung von Arbeitskräften in der Landwirtschaft und im Pflegebereich während der Pandemie als Beleg dafür, dass gut gesteuerte Migration fiskalische Vorteile bringt, ohne den sozialen Zusammenhalt zu gefährden.
Seine Äußerungen erfolgten wenige Tage vor dem Treffen der EU-Innenminister, bei dem der jährliche „Solidaritätspool“ beschlossen werden soll. Dieser verteilt Asylsuchende und finanzielle Mittel an besonders belastete Staaten wie Spanien, Italien, Griechenland und Zypern. Die aktuellen Vorschläge liegen hinter den Zielen der Kommission zurück, weshalb Madrid sich für eine stärkere Lastenverteilung einsetzt.
Für multinationale Arbeitgeber ist die Botschaft klar: Spanien bleibt offen für Talente. Die Regierung plant, die Kategorien für digitale Nomaden und hochqualifizierte Arbeitskräfte im Jahr 2026 auszuweiten, während gleichzeitig die Kontrolle gegen illegale Beschäftigung verschärft wird. Personalverantwortliche sollten die bevorstehenden Gesetzesänderungen im Blick behalten, die den innerbetrieblichen Transfer erleichtern und Migranten mit Hochschulabschluss einen schnelleren Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen könnten.
Cuerpo räumte ein, dass die Migrationspolitik in einigen Mitgliedstaaten toxisch geworden sei, forderte die Entscheidungsträger jedoch auf, die Debatte auf Fakten zu stützen. Er verwies auf die erfolgreiche Legalisierung von Arbeitskräften in der Landwirtschaft und im Pflegebereich während der Pandemie als Beleg dafür, dass gut gesteuerte Migration fiskalische Vorteile bringt, ohne den sozialen Zusammenhalt zu gefährden.
Seine Äußerungen erfolgten wenige Tage vor dem Treffen der EU-Innenminister, bei dem der jährliche „Solidaritätspool“ beschlossen werden soll. Dieser verteilt Asylsuchende und finanzielle Mittel an besonders belastete Staaten wie Spanien, Italien, Griechenland und Zypern. Die aktuellen Vorschläge liegen hinter den Zielen der Kommission zurück, weshalb Madrid sich für eine stärkere Lastenverteilung einsetzt.
Für multinationale Arbeitgeber ist die Botschaft klar: Spanien bleibt offen für Talente. Die Regierung plant, die Kategorien für digitale Nomaden und hochqualifizierte Arbeitskräfte im Jahr 2026 auszuweiten, während gleichzeitig die Kontrolle gegen illegale Beschäftigung verschärft wird. Personalverantwortliche sollten die bevorstehenden Gesetzesänderungen im Blick behalten, die den innerbetrieblichen Transfer erleichtern und Migranten mit Hochschulabschluss einen schnelleren Zugang zum Arbeitsmarkt ermöglichen könnten.
Quelle: Euronews
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