
Neu-Delhi hat stillschweigend die Visabestimmungen für chinesische Ingenieure, Techniker und Berater gelockert, um festgefahrene Industrieprojekte wiederzubeleben und die seit dem Grenzkonflikt in Ladakh 2020 belasteten diplomatischen Beziehungen zu verbessern. Die Times of India berichtete am 13. Dezember, dass chinesische Antragsteller für kurzfristige Einsätze künftig Geschäftsvisa erhalten, die innerhalb von weniger als vier Wochen bearbeitet werden. Dabei entfällt die bisherige zusätzliche „Sicherheitsüberprüfung“, die die Genehmigungen oft über mehrere Monate verzögerte.
Diese Änderung ist die bislang konkretste Erleichterung für die Mobilität seit dem Treffen von Indiens Premierminister Narendra Modi mit Präsident Xi Jinping in Tianjin Anfang dieses Jahres – ein symbolischer Schritt zur Entspannung, der auch die Wiederaufnahme begrenzter Direktflüge zwischen beiden Ländern ermöglichte. Branchenexperten schätzen, dass die Visaprobleme indischen Elektronik- und Automobilfabriken Produktionsausfälle von bis zu 15 Milliarden US-Dollar durch das Fehlen spezialisierter chinesischer Fachkräfte eingebracht haben.
Nach dem neuen Verfahren können indische Gastunternehmen digitale Einladungen direkt beim Innenministerium einreichen; die Visa sind bis zu 180 Tage gültig, dürfen jedoch nicht in langfristige Arbeitserlaubnisse innerhalb Indiens umgewandelt werden. Chinesische Staatsbürger durchlaufen weiterhin Hintergrundprüfungen, doch die Überprüfung durch den Geheimdienstausschuss entfällt, sofern die bisherige Reisetätigkeit keine Auffälligkeiten zeigt.
Für chinesische Multis wie Huawei, BYD und Haier – die jeweils bedeutende Produktionsstandorte in Indien unterhalten – wird der vereinfachte Prozess voraussichtlich die Inbetriebnahme von Montagelinien und den Kundendienst beschleunigen. Gleichzeitig können indische Unternehmen, die chinesische Maschinen von Solarpanel-Laminierern bis zu CNC-Anlagen importieren, vor Ort wieder Schulungen durchführen, die während der Pandemie ins Internet verlagert wurden.
Mobilitätsteams sollten beachten, dass Touristen- und Familienbesuchsvisa für chinesische Staatsbürger, die seit 2020 ausgesetzt waren, bereits im Juli wieder aufgenommen wurden. Die neue Geschäftsvisaregelung normalisiert damit effektiv die Reisen der meisten projektbezogenen Mitarbeiter, Unternehmen müssen jedoch die Aufenthaltsdauer genau überwachen; Überziehungen oder Versuche, den Status in eine Beschäftigung umzuwandeln, können eine Eintragung auf die schwarze Liste gemäß Indiens Ausländerordnung nach sich ziehen.
Diese Änderung ist die bislang konkretste Erleichterung für die Mobilität seit dem Treffen von Indiens Premierminister Narendra Modi mit Präsident Xi Jinping in Tianjin Anfang dieses Jahres – ein symbolischer Schritt zur Entspannung, der auch die Wiederaufnahme begrenzter Direktflüge zwischen beiden Ländern ermöglichte. Branchenexperten schätzen, dass die Visaprobleme indischen Elektronik- und Automobilfabriken Produktionsausfälle von bis zu 15 Milliarden US-Dollar durch das Fehlen spezialisierter chinesischer Fachkräfte eingebracht haben.
Nach dem neuen Verfahren können indische Gastunternehmen digitale Einladungen direkt beim Innenministerium einreichen; die Visa sind bis zu 180 Tage gültig, dürfen jedoch nicht in langfristige Arbeitserlaubnisse innerhalb Indiens umgewandelt werden. Chinesische Staatsbürger durchlaufen weiterhin Hintergrundprüfungen, doch die Überprüfung durch den Geheimdienstausschuss entfällt, sofern die bisherige Reisetätigkeit keine Auffälligkeiten zeigt.
Für chinesische Multis wie Huawei, BYD und Haier – die jeweils bedeutende Produktionsstandorte in Indien unterhalten – wird der vereinfachte Prozess voraussichtlich die Inbetriebnahme von Montagelinien und den Kundendienst beschleunigen. Gleichzeitig können indische Unternehmen, die chinesische Maschinen von Solarpanel-Laminierern bis zu CNC-Anlagen importieren, vor Ort wieder Schulungen durchführen, die während der Pandemie ins Internet verlagert wurden.
Mobilitätsteams sollten beachten, dass Touristen- und Familienbesuchsvisa für chinesische Staatsbürger, die seit 2020 ausgesetzt waren, bereits im Juli wieder aufgenommen wurden. Die neue Geschäftsvisaregelung normalisiert damit effektiv die Reisen der meisten projektbezogenen Mitarbeiter, Unternehmen müssen jedoch die Aufenthaltsdauer genau überwachen; Überziehungen oder Versuche, den Status in eine Beschäftigung umzuwandeln, können eine Eintragung auf die schwarze Liste gemäß Indiens Ausländerordnung nach sich ziehen.
Quelle: The Times of India
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